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Arbeitszeit

Diese Berufsgruppen müssen am meisten arbeiten

  2015 haben die Deutschen pro Woche 40,5 Stunden gearbeitet. Zumindest die mit Vollzeitjob. Alle zusammen haben einen Berg von rund 59 Milliarden Arbeitsstunden angehäuft. Den Löwenanteil daran haben Selbstständige.

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Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2015 durchschnittlich 1.657 Stunden ZB

Quelle: ZB

Der Durchschnittsdeutsche

43 Millionen Menschen in Deutschland haben einen Job. Das ist Höchststand. Auch die durchschnittliche Jahresarbeitszeit ist gestiegen und lag im Jahr 2015 bei 1.371 Stunden. Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer arbeiteten 2015 durchschnittlich 1.657 Stunden pro Jahr oder 40,5 Stunden pro Woche. Teilzeitbeschäftigte Arbeitnehmer waren 692 Stunden im Jahr oder 19,3 Stunden pro Woche bezahlt beschäftigt. Bei beiden Gruppen ist die Arbeitszeit gestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Allerdings nur um eine halbe Stunde in den letzten 20 Jahren. erhöht.

Quellen: Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Statistisches Bundesamt

ArbeitstageWas sich dagegen viel stärker geändert hat, sind die Tage, an denen gearbeitet wird. Von "Samstags gehört Vati mir" ist in vielen Branchen nichts mehr zu spüren: Im Jahr 2015 arbeitete gut jeder Vierte (26,5 Prozent) ständig oder regelmäßig an Samstagen oder Sonntagen. 20 Jahre zuvor, im Jahr 1996, waren es noch 23,5 Prozent. Bis zum Jahr 2007 war der Anteil auf den bisherigen Höchststand von 27,8 Prozent angestiegen und bis 2015 wieder etwas zurückgegangen. dpa

Quelle: dpa

Arbeitstage

Was sich dagegen viel stärker geändert hat, sind die Tage, an denen gearbeitet wird. Von "Samstags gehört Vati mir" ist in vielen Branchen nichts mehr zu spüren: Im Jahr 2015 arbeitete gut jeder Vierte (26,5 Prozent) ständig oder regelmäßig an Samstagen oder Sonntagen. 20 Jahre zuvor, im Jahr 1996, waren es noch 23,5 Prozent. Bis zum Jahr 2007 war der Anteil auf den bisherigen Höchststand von 27,8 Prozent angestiegen und bis 2015 wieder etwas zurückgegangen.

Wohnungsanzeige dpa

Quelle: dpa

Makler & Co.

Beschäftigte aus der Branche Grundstücks- und Wohnungswesen, also Makler, Wohnungsunternehmer, Immobilienverwalter und Facility Manager, arbeiten laut Daten des Statistischen Bundesamtes durchschnittlich 1216,9 Stunden pro Jahr.

Ein junger Mann liest kleinen Kindern etwas vor dpa

Quelle: dpa

Erzieher, Pfleger, Angestellte im öffentlichen Dienst

Angestellte im öffentlicher Dienst sowie Erzieher und Angestellte aus der Gesundheits- und Medizinbranche arbeiten durchschnittlich 1338,2 Stunden im Jahr.

Zwei Männer putzen Fenster dpa/dpaweb

Quelle: dpa/dpaweb

Fensterputzer und sonstige Unternehmensdienstleister

Auch in der Branche Unternehmensdienstleistungen, also vom Gebäudereiniger über den Pförtner bis zum Kantinenanbieter, sind vergangenes Jahr rund 80.000 neue Stellen entstanden. Und das trotz verhältnismäßig langer Arbeitszeiten von durchschnittlich 1382,4 Stunden pro Jahr.

Zwei Frauen richten ein Bett in einem Hotel dpa/dpaweb

Quelle: dpa/dpaweb

Hotelbranche und Gastronomie

Obwohl gerade im Handel und in der Gastronomie viele Teilzeitkräfte und Minijobber beschäftigt sind, die sich auf die durchschnittliche Arbeitszeit pro Kopf auswirken, müssen Angestellte im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie aus den Branchen Handel und Verkehr ordentlich schuften: Die durchschnittliche Arbeitszeit beträgt 1383,6 Stunden pro Jahr.

Ein Mann arbeitet an einer Maschine dpa

Quelle: dpa

Verarbeitendes Gewerbe

Im verarbeitenden Gewerbe stehen die Angestellten pro Jahr im Schnitt 1423,1 Stunden an Maschinen und Bändern.

Ein Mann mit einem Teil eines technischen Geräts dpa

Quelle: dpa

Produzierendes Gewerbe

Nur drei Stunden länger arbeiten die Kollegen aus dem produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe). Sie haben eine durchschnittliche Arbeitszeit von 1426,2 Stunden pro Jahr. Im Ranking ergibt das Platz fünf.

Zwei Männer sitzen an Laptops dpa

Quelle: dpa

ITK-Branche

Angestellte bei Software- und Kommunikationsunternehmen arbeiteten im Schnitt 1476,6 Stunden pro Jahr. Grund für die hohe pro-Kopf-Arbeitszeit sind unter anderem die vielen Freelancer und Selbstständigen, die in der Branche tätig sind und deutlich mehr arbeiten, als Angestellte mit festen Arbeitsverträgen.

Zwei Menschen geben sich über einem aufgeschlagenen Prospekt die Hand dpa

Quelle: dpa

Finanzbranche

Die Finanzbranche ist nicht für ihre kurzen Arbeitstage bekannt: Anlageberater, Versicherungsmakler und sonstige Beschäftigte aus der Branche Finanz- und Versicherungsdienstleistungen arbeiteten im Schnitt 1508,8 Stunden pro Jahr.

Leute bauen etwas dapd

Quelle: dapd

Baugewerbe

Das Baugewerbe steht mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 1651 Stunden pro Jahr und Kopf auf Platz zwei der Branchen mit den längsten Arbeitszeiten.

Ein Landwirt auf einem Traktor dpa

Quelle: dpa

Landwirte

Zwar gibt es immer weniger Landwirte in Deutschland, aber die, die es gibt, machen einen Knochenjob: Durchschnittlich 1713,3 Stunden arbeiten Menschen in der Branche Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei.

Eine Frau sitzt in einer Bibliothek obs

Quelle: obs

Selbstständige

Branchenunabhängig haben allerdings Selbstständige und Freelancer das vollste Arbeitszeitkonto. Während Angestellte im Schnitt 1400 Stunden im Jahr arbeiten (1995 waren es noch 1500 Stunden), verbringen Menschen ohne festen Arbeitsvertrag durchschnittlich 2000 Stunden mit arbeiten. In Wochenstunden heißt das: Während Vollzeitbeschäftigte pro Woche im Mittel 40,5 Stunden arbeiten, sind es bei Selbstständigen durchschnittlich 48,9 Stunden pro Woche.

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