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Offene Stellen, ungeeignete Bewerber

Was es mit dem Fachkräftemangel auf sich hat

Quelle:Handelsblatt Online

  Der Fachkräftemangel ist eine Art Schreckgespenst, vor dem Experten immer wieder warnen. Doch etwas anfangen mit dem Begriff können nur wenige. Was eine Fachkraft ist, wo es mangelt und was Unternehmen tun können.

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Fachkräftemangel in aller Munde dpa

Quelle: dpa

Fachkräftemangel in aller Munde

In regelmäßigen Abständen wird in Deutschland der Fachkräftemangel ausgerufen. Doch gibt es hierzulande tatsächlich zu wenige Fachkräfte? Das Unternehmermagazin Creditreform ist dieser Frage nachgegangen – und hat die wichtigsten Informationen rund um dieses Phänomen zusammengestellt.

Begriffsdefinition dpa

Quelle: dpa

Begriffsdefinition

Ob es in Deutschland tatsächlich zu wenige Fachkräfte gibt, hängt von der Begriffsdefinition ab: Je nach Bildungsabschluss unterscheiden Ökonomen zwischen Helfern (ungelernt), Fachkräften (Berufsausbildung), Spezialisten (Meister oder Bachelor) und Experten (Diplom oder Master). Die öffentliche Debatte bezieht sich in der Regel auf Fachkräfte, Spezialisten und Experten.

Engpassberufe für Fachkräfte ZB

Quelle: ZB

Engpassberufe für Fachkräfte

Auf Platz eins der Engpassberufe für Fachkräfte in Deutschland haben es laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln zuletzt Jobs in der Kältetechnik geschafft: In dieser Branche gab es 2016 auf 100 vakante Stellen 23 Arbeitslose. Rang zwei teilten sich die Bereiche Hörgeräte-Akustik und Altenpflege.

Engpassberufe für Spezialisten dpa

Quelle: dpa

Engpassberufe für Spezialisten

Unter den Spezialisten gab es im vergangenen Jahr am meisten offene Stellen in den Bereichen Krankenpflege, Rettungsdienst und Geburtshilfe. Auf Platz zwei landete die Fachkrankenpflege, gefolgt von Medizin-, Orthopädie- und Rehatechnik.

Engpassberufe für Experten dpa

Quelle: dpa

Engpassberufe für Experten

Den eindeutig größten Engpass unter den Jobs, die ein Diplom- oder Masterstudium voraussetzen, gab es dem Institut der deutschen Wirtschaft zufolge in der öffentlichen Verwaltung: Auf 100 offene Stellen kamen 2016 nur 19 Arbeitslose. Im Informatikbereich waren auf 100 vakante Jobs 49 Menschen arbeitslos, in der Ver- und Entsorgung 55.

Mangel stellt Unternehmen vor Probleme REUTERS

Quelle: REUTERS

Mangel stellt Unternehmen vor Probleme

Die Folge zunehmend vakanter Stellen: Unternehmen tun sich schwer, ihre Dienstleistung anzubieten oder weiter zu produzieren. Laut dem deutschen ifo-Beschäftigungsbarometer sehen bereits 26 Prozent der Betriebe im Dienstleistungssektor durch einen personellen Engpass ihre Produktionstätigkeit beeinträchtigt. Unter den Industrieunternehmen sind es demnach 15 Prozent, im Baugewerbe gaben neun Prozent der Unternehmer an, Probleme zu haben, Aufträgen nachzukommen.

Süd-Nord-Gefälle dpa Picture-Alliance

Quelle: dpa Picture-Alliance

Süd-Nord-Gefälle

Auch die Regionen entscheiden darüber, ob und welche Schwierigkeiten Unternehmen dabei haben, Mitarbeiter zu finden. So waren 2016 laut dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln in Baden-Württemberg (Foto: Stuttgart) 71,5 Prozent aller Stellen schwer zu besetzen. In Berlin war es demnach nur etwa jede dritte Stelle (34,5 Prozent).

Professionelle Hilfe ist gefragt obs

Quelle: obs

Professionelle Hilfe ist gefragt

Zumindest eine Jobgruppe profitiert von der Not mancher Unternehmen – und zwar die Personalberatungsbranche. Sie steigerte ihren Jahresumsatz zuletzt dem Unternehmensverband deutscher Unternehmensberater zufolge um 9,3 Prozent von 1,8 auf 1,99 Milliarden Euro. Ihr Klientel stammt hauptsächlich aus dem verarbeitenden Gewerbe sowie aus der Konsumgüterindustrie und dem Maschinenbau.

Im Internet gefunden werden obs

Quelle: obs

Im Internet gefunden werden

Die Zeitungsannonce hat längst ausgedient, um Arbeitskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Denn Bewerber halten sich zunehmend im Internet auf. Je mehr Kanäle ein Unternehmen also belegt, desto eher gerät es in den Fokus von potenziellen neuen Mitarbeitern. Die am häufigsten genutzten Medien von Bewerbern sind laut Monster-Recruiting-Trends der Otto-Friedrich-Universität Bamberg Internet-Stellenbörsen: 77,2 Prozent der Befragten gaben an, sich darüber über Jobs und Unternehmen zu informieren. Auf Platz zwei landeten Karrierenetzwerke gefolgt von Unternehmenswebseiten und Suchmaschinen.

Was Mitarbeiter wollen dpa

Quelle: dpa

Was Mitarbeiter wollen

Im Kampf um die besten Arbeitskräfte müssen sich immer mehr Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber profilieren. Hoch im Kurs stehen bei Arbeitnehmern laut Monster-Recruiting-Trends die Flexibilisierung der Arbeitszeit und des Arbeitsortes. Fast jeder zweite wünscht sich Unterstützung von Sport- und Freizeitangeboten.

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