WirtschaftsWoche

MenüZurück
Wird geladen.

Immobilien

In diesen zehn Städten rentiert sich die Miete

  In diesen zehn Städten fahren Mieter deutlich besser – rein finanziell betrachtet. Der Vergleich geht vom kreditfinanzierten Kauf einer 80 Quadratmeter großen Wohnung aus.

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • vor
Frankfurt-am-Main dpa

Quelle: dpa

Platz 10: Frankfurt am Main

Die Bankenmetropole ist für recht hohe Einkommen bekannt: Bankerboni lassen grüßen. Die kaufkräftige Bevölkerung hat die Immobilienpreise in die Höhe getrieben. Selbstnutzer erzielen hier durch den Kauf einer Wohnung nur noch 4,3 Prozent Rendite auf ihr eingesetztes Eigenkapital. Auf das Gesamtkapital inklusive Kredit erzielen sie 2,7 Prozent Rendite. Das ist zu wenig: Mieter fahren besser.

Alle Details zur Berechnung finden Sie hier.

Düsseldorf DPA/Picture-Alliance

Quelle: DPA/Picture-Alliance

Platz 9: Düsseldorf

In der Landeshauptstadt von Nordrhein-Westfalen lässt sich die Frage „Mieten oder Kaufen?“ ebenfalls leicht beantworten: Mieten. Bleiben mögliche Wertsteigerungen außen vor, reichen 4,2 Prozent Ertrag (im Sinne der ersparten Kosten und abzüglich der dafür aufgebrachten Aufwendungen) auf das eingesetzte Eigenkapital nicht aus, um den Kauf attraktiv zu machen. Auf die gesamte Kaufsumme, inklusive Kredit, entspricht dies nur 2,6 Prozent.

Rostock DPA

Quelle: DPA

Platz 8: Rostock

Es mag überraschen, doch auch in Rostock sind die Preise in den vergangenen Jahren sehr viel stärker als die Mieten gestiegen. Käufer einer bestehenden 80-Quadratmeter-Wohnung würden jetzt nur noch auf 4,2 Prozent Ertrag auf ihr eingesetztes Eigenkapital schaffen. Bezieht man den Ertrag auf die Gesamtsumme inklusive Kredit, bleiben 2,6 Prozent.  Mieten ist damit attraktiver.

Stuttgart dpa

Quelle: dpa

Platz 7: Stuttgart

In der Kessellage von Stuttgart sind Flächen knapp, die Immobilienpreise hoch. Mieten halten nicht mit, so dass der Kauf vergleichsweise wenig Miete erspart. Käufer zielen nur 4,1 Prozent Ertrag auf ihr Eigenkapital und 2,5 Prozent Rendite auf das Gesamtkapital. Das ist zu wenig.

Kiel dpa

Quelle: dpa

Platz 6: Kiel

In Kiel kommen Käufer noch auf 4,0 Prozent Ertrag auf ihr Eigenkapital, 2,6 Prozent sind es auf die Summe inklusive Kredit bezogen. Auch hier fahren Mieter daher besser. Gleiches gilt in einer ehemals für preiswertes Wohnen bekannten Stadt…

Berlin dpa

Quelle: dpa

Platz 5: Berlin

Arm, aber sexy? Das war vielleicht einmal. Dreckig, aber teuer. Das könnte heute in Berlin eher stimmen. Natürlich lieben die Berliner ihre Stadt trotzdem. Und da 85 Prozent der Wohnungen in der Hauptstadt ohnehin Mietwohnungen sind, muss sie die Nachricht, dass Mieten sich in Berlin eher rechnet, überhaupt nicht schrecken. Fürs Protokoll: 2,5 Prozent Rendite blieben Wohnungskäufern auf das insgesamt eingesetzte Kapital, 4,0 Prozent auf das Eigenkapital. Zu wenig.

Münster dpa

Quelle: dpa

Platz 4: Münster

Für 3,9 Prozent Rendite auf das Eigenkapital und 2,5 Prozent auf die Gesamtinvestition reicht es in Münster, wenn man Kauf und Miete sauber vergleicht. Daher lautet die Empfehlung erneut: Mieten. In nur drei weiteren Städten ist die Angelegenheit noch eindeutiger…

Hamburg dpa

Quelle: dpa

Platz 3: Hamburg

Die Hansestadt landet auf Platz 3 der Mieterstädte. 3,7 Prozent Ertrag aufs Eigenkapital, 2,3 Prozent auf die Summe samt Kredit erzielen Selbstnutzer hier noch durch den Kauf im Vergleich zur Miete. Sie ersparen sich durch den Kauf zu wenig an sonst fälliger Miete und sollten daher besser gleich mieten – rein finanziell betrachtet. Nun aber geht es vom Norden in den Süden…

Freiburg dpa

Quelle: dpa

Platz 2: Freiburg

In Freiburg sind Mieter ebenfalls im Vorteil. 3,7 Prozent auf ihr Eigenkapital würde der teils kreditfinanzierte Kauf noch bringen, 2,3 Prozent Rendite auf die Gesamtinvestition. Das ist aus Sicht von Selbstnutzern einfach zu wenig. Warum sollen sie da kaufen, wenn sie es nicht unbedingt wollen? Gleiches gilt im Mieter-Paradies… wobei, naja, diesen Titel hat es kaum verdient…

München dapd

Quelle: dapd

Platz 1: München

Die bayerische Landeshauptstadt ist die Metropole des teuren Wohnens. Wer hier wohnen muss und nicht besonders gut verdient, der steht eher vor der Wahl zwischen Pest und Cholera. Was nicht heißen soll, dass das Leben in München nicht lebenswert wäre. Im Gegenteil: Das ist es. Nur eben auch sehr teuer. Weil die Kaufpreise noch viel stärker als die Mieten gestiegen sind, kommen Käufer nur auf 3,5 Prozent Ertrag auf ihr Eigenkapital, 2,2 Prozent auf die Gesamtinvestition. Nur gut, dass wenigstens die Grunderwerbsteuer mit 3,5 Prozent besonders niedrig ist. Das allerdings macht den Braten auch nicht fett: Mieten rechnet sich eher.

  • zurück
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • vor

Direkt vom Startbildschirm zu Wiwo.de

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm hinzu“

×