WirtschaftsWoche

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07.10.2017

12:00 Uhr

Prädikat lesenswert

Welche Bücher deutsche Manager und Wissenschaftler empfehlen

Von: Kristin Schmidt

  Beim Bücherkauf orientieren sich viele Menschen gerne an den Tipps von Freunden und Bekannten. Welche Werke Topmanager, Wissenschaftler und Unternehmer empfehlen.

Im Urlaub hat Karen Heumann Zeit für ihre wahren Leidenschaften: Sie reist nach Frankreich und liest. Die Geschäftsführerin der Werbeagentur thjnk hat in Aix-en-Provence und Marseille studiert und gründete in Cannes ihre erste eigene Werbeagentur.

Kein Wunder, dass es ihr französische Autoren besonders angetan haben – vor allem Simone de Beauvoir, Marcel Proust und Colette. Von ihr besitzt Heumann sogar einen originalen Brief, der zu Hause in ihrer Küche hängt. Die diesjährige Frankfurter Buchmesse dürfte die Werberin besonders interessieren – denn Frankreich ist Gastland der Branchenschau, die vom 11. bis zum 15. Oktober stattfindet.

Topmanager lesen nur Geschäftsberichte und Analystenbriefe, Vorstandsprotokolle und Pressespiegel? Von wegen. Tatsächlich finden selbst viel beschäftigte Führungskräfte Zeit und Muße, sich bei der Lektüre von Fiktion von den anstrengenden Fakten zu erholen. Sie wissen die Forschung auf ihrer Seite – denn Literatur ist nicht nur gut für die grauen Zellen.

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Gute Bücher sind wichtiger denn je – weil sie uns zu besseren Menschen machen.

Studien zufolge fördern Romane die Fähigkeit, sich in andere Menschen hineinzuversetzen. „Belletristik vergrößert unser Verständnis für das Leben der anderen“, schrieben die US-Wissenschaftler David Comer Kidd und Emanuele Castano von der New School for Social Research vor einigen Jahren, „und hilft uns dabei, Gemeinsamkeiten zu erkennen.“

Im vergangenen Jahr sind in Deutschland knapp 73.000 neue Bücher erschienen. Angesichts dieser Fülle verlassen sich die Kunden zunehmend auf Empfehlungen. Rund zwei Drittel aller Konsumenten lesen Rezensionen im Netz, bevor sie sich für oder gegen ein Produkt entscheiden.

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Lesen aktiviert nicht nur die grauen Zellen, sondern kann auch den Geldbeutel füllen. Alles nimmt seinen Anfang in der Kindheit. Das bestätigt auch die Forschung.

Menschen lesen, was jenen Menschen gefällt, die ihnen ähnlich sind, die sie respektieren oder bewundern. Daher hat die WirtschaftsWoche prominente Köpfe aus Wirtschaft und Wissenschaft nach ihren aktuellen Lieblingsbüchern gefragt.

Besonders beliebt ist ausweislich dieser kleinen, aber feinen Stichprobe der Roman „Cox oder der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayr – und der israelische Historiker Yuval Noah Harari, den nicht nur DIW-Chef Marcel Fratzscher zu seinen Lieblingsautoren zählt.

Warum er das Buch schätzt und wieso sein Konterpart Hans-Werner Sinn zur Lektüre eines deutschen Klassikers rät, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

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