WirtschaftsWoche

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04.11.2017

06:00 Uhr

Ernst Fehr

„Politisch nicht sehr korrekt“

Von: Bert Losse

PremiumInterview  Der Starökonom aus Zürich über den Vormarsch der Verhaltensökonomie, die wirtschaftlichen Folgen von Unehrlichkeit – und seine Forschung mit Kindern und Hirnscannern.

Starökonom Ernst Fehr im Interview. Illustration: Simon Prades

Starökonom Ernst Fehr im Interview.

Keine Einzeldisziplin der Volkswirtschaftslehre steht derzeit so stark im Fokus wie die Verhaltensökonomie. Einer ihrer Vertreter, der Amerikaner Richard Thaler, hat soeben den Nobelpreis erhalten. In Europa ist die Verhaltensökonomie vor allem mit einem Namen verbunden: Ernst Fehr, 61, Professor an der Universität Zürich. Der Österreicher forscht im Grenzbereich zwischen Ökonomie, Psychologie und Medizin und zählt zu den Pionieren der so genannten Neuroökonomie, die Entscheidungen von Konsumenten mit Hilfe ihrer Gehirnaktivität analysiert.

Fehr hat über 100 Arbeiten in internationale Top-Journals veröffentlicht und führt im deutschsprachigen Raum die meisten Ökonomen-Rankings der vergangenen Jahre an. Der mit sechs Ehrendoktortiteln ausgezeichnete Ökonom ist...

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