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14.05.2017

08:00 Uhr

Sprengers Spitzen

Die Vertrauenskrise der Verteidigungsministerin

Von: Reinhard Sprenger

Premiumkolumne  Ursula von der Leyen ist eine Fehlbesetzung, weil ihr die Bundeswehr misstraut. Das macht gute Führung unmöglich.

Ursula von der Leyen: Bei der Bundeswehr eine Fehlbesetzung? REUTERS

Ursula von der Leyen: Bei der Bundeswehr eine Fehlbesetzung?

Schikanen, Missbrauch, Extremismus – es sind teilweise schon bizarre Dinge, die in der Bundeswehr passieren. Das Führungsverhalten der Bundesverteidigungsministerin ist angesichts solcher Probleme nicht unbedingt hilfreich, vorsichtig formuliert. Ursula von der Leyen setzte nicht etwa eine Untersuchungskommission ein. Sie lud auch nicht zur Konferenz mit eigenem Vortrag, wandte sich auch zunächst nicht an die eigenen Mitarbeiter. Nein, sie warf ihrer Truppe im Fernsehinterview kollektiv ein „Haltungsproblem“ und „Führungsschwäche“ vor. Man mag das so sehen, aber darf man das als Verteidigungsministerin öffentlich sagen? Nein, das war ein Fehler. Aber der wäre ja noch verzeihlich. Die Schwierigkeiten liegen tiefer, und sie haben...

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