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14.01.2018

09:00 Uhr

Entzauberte Mythen

Chefs dürfen nicht zu schlau sein

Von: Henning Beck

Premiumkolumne  Angestellte halten ihre Vorgesetzten gerne für blöd. Tatsächlich wirkt sich zu hohe Intelligenz bei Führungskräften negativ aus.

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Welche Eigenschaft ist für eine Führungskraft am wichtigsten? Empathie? Entscheidungsstärke? Offenheit? Wenn es nach der Hirnforschung geht, ist die Antwort klar: Intelligenz. Kluge Menschen sind nachweislich erfolgreicher und landen nicht nur in besser bezahlten, sondern auch in verantwortungsvolleren Jobs.

Doch bei der Intelligenz gibt es ebenfalls zu viel des Guten. Denn dass ein hoher IQ automatisch zu besserem Führungsverhalten führt, ist genauso ein Mythos wie die Kraft der emotionalen Intelligenz, welche wissenschaftlich schwer messbar ist.

Intelligenz ist zunächst mal nur ein Maß dafür, wie effizient jemand Probleme lösen kann. Wie gut und geschickt er sich gegenüber anderen Menschen benimmt – also: wie emotional intelligent er sich verhält –, ist völlig egal, wenn man bei einem IQ-Test Logikrätsel knacken und Zahlenreihen ergänzen muss. Das bekommt selbst ein soziophober Mathenerd hin. Und der ist selten ein charismatischer Anführer.

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