WirtschaftsWoche

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12.02.2018

09:00 Uhr

Entzauberte Mythen

Für das Gehirn gilt: So wenig denken wie möglich

Von: Henning Beck

Premiumkolumne  Bei vielen Entscheidungen muss sich der Mensch auf sein Bauchgefühl verlassen. Doch das ist häufig trügerisch.

So sehr uns unsere Intuition in unübersichtlichen Situationen die Entscheidungsfindung vereinfacht, so wichtig ist es, nicht blindlings darauf zu vertrauen. Fotolia

So sehr uns unsere Intuition in unübersichtlichen Situationen die Entscheidungsfindung vereinfacht, so wichtig ist es, nicht blindlings darauf zu vertrauen.

Ständig werden von uns Entscheidungen verlangt: Currywurst oder Burger? Auto oder Bahn? Doch Heiraten oder nicht schon wieder? Damit dabei bloß nichts schiefläuft, versuchen wir, unsere Handlungen möglichst rational zu begründen. Wir tragen Argumente und Fakten zusammen, um dann die bestmögliche Entscheidung zu treffen.

Das mag bei vielen kleineren Fragen halbwegs funktionieren, doch schon beim Autokauf, beim Bewerbungsgespräch, spätestens bei der Partnerwahl verlassen wir uns allzu oft auf unser Bauchgefühl. Wenn das mal gut geht.

Intuitive Entscheidungen haben Vor- und Nachteile. Da wir nicht permanent alle Daten und Fakten abwägen können (das würde selbst die geistige Kraft eines Gedächtniskünstlers übersteigen), behelfen wir uns mit mentalen Abkürzungen. Die sind zwar nicht 100-prozentig genau, funktionieren im Alltag aber trotzdem prima.

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