WirtschaftsWoche

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30.12.2017

16:00 Uhr

Interview

"Disruption ist nicht amerikanisch"

Von: Tim Rahmann

Premium  Der US-Ökonom erfand einst den Begriff Disruption. Dessen Inflation sieht er mit Skepsis. Bilanz eines Falschverstandenen.

Dollar-Konfetti: Disruption in den USA Marcel Stahn für WirtschaftsWoche

Dollar-Konfetti: Disruption in den USA

Herr Christensen, jede neue Produkteinführung dieser Tage wird als disruptive Innovation angepriesen. Verraten Sie uns, welche aktuelle Entwicklung wirklich das Zeug hat, alte Geschäftsmodelle zu verändern.
Ich war vor Kurzem an der Western Governor’s University (WGU) in Utah. Das ist eine private, Non-Profit-Onlineuniversität, die fast 80.000 eingeschriebene Studenten zählt. Diese können ihre eigenen Schwerpunkte, und vor allem: das für sie beste Lerntempo, wählen. Ich habe fantastische Geschichten vor Ort gehört; viele der Onlinestudenten kommen aus prekären Verhältnissen. Die WGU gibt ihnen die Chance, einen Abschluss zu erreichen und sozial aufzusteigen. Das ist ein lobenswerter Ansatz – und eine disruptive Innovation, die den Bildungssektor verändern kann.

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