WirtschaftsWoche

MenüZurück
Wird geladen.

01.01.2018

08:00 Uhr

Essay zu Innovationen

Denken Sie nicht an ein Produkt!

Von: Reinhard K. Sprenger

Premium  In jedem Budgetantrag muss inzwischen stehen, was bei dem Projekt herauskommen soll. Wie soll auf diese Weise fundamental Neues entstehen?

Reinhard K. Sprenger WirtschaftsWoche

Reinhard K. Sprenger

Disruption hat eine Gemeinsamkeit mit dem Yeti. Alle reden drüber, niemand weiß wirklich Bescheid. Im Kern geht es um Innovation, genauer: um deren Qualität. Dabei wird viel zu selten vom Prozess der Kreativität gesprochen, vom Erschaffen von Neuem. Stattdessen geht man direkt zum Markterfolg. Die Innovation – das Anerkennen von Neuem – ist der Kreativität zeitlich nachgelagert.

Ob etwas Kreatives auch eine Innovation wird, hängt davon ab, ob die Idee aufgegriffen, weiterverarbeitet, angeboten und vom Markt anerkannt wird. Innovation transformiert Kreativität in kundendefinierten Wert. Mithin kann man zwar kreative Prozesse planen, nicht aber Innovationen.

Um die disruptive Innovation von der nicht-disruptiven zu unterscheiden, bietet sich folgende Dreigliederung an:

1. Eine effiziente Innovation bietet höhere Leistung zu geringeren Kosten.

2. Die nachhaltige Innovation macht gute Produkte noch mal besser.

3. Die disruptive Innovation erschafft ein neues Geschäftsmodell, ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung.

Grundsätzlich haben alle drei Innovationen ihre Berechtigung. Aber seien Sie ehrlich: Stehen Ihnen alle zu Verfügung?

Balzli direkt

"Disruption" ist das Wort des Jahrzehnts

Balzli direkt: "Disruption" ist das Wort des Jahrzehnts

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

Direkt vom Startbildschirm zu Wiwo.de

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×