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14.07.2017

16:00 Uhr

Atomfonds

Lieber Norweger als Saudis

Von: Heike Schwerdtfeger

PremiumKommentar  Der Atomfonds soll mit 24 Milliarden Euro Kapital hohe Renditen für Atommüllendlager erwirtschaften. Das geht nur mit Offenheit.

Atommüllabfälle dpa

Ein frisch geschaffener Atomfonds soll künftig Endlager für Atommüllabfälle finanzieren.

Der Job ist so hart, dass ihn nur eine Frau erledigen kann. Den Eindruck kann man gewinnen. Anja Mikus, Chefin des frischgeschaffenen Atomfonds, muss die 24 Milliarden Euro des Fonds so anlegen, dass sie über Jahrzehnte im Schnitt 4,5 Prozent Rendite jährlich abwerfen. Mit dem Geld sollen Gräber für Deutschlands Atomabfälle finanziert werden. Der Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung, wie er offiziell heißt, ist also ein weltweit wohl einmaliges Anlageexperiment. Und mit einmalig hohen Erwartungen: Weil Großprojekte wie die Endlager zuverlässig teurer werden, muss die Rendite so hoch ausfallen. Verfehlt Mikus sie, muss der Steuerzahler für den Atommüll mehr...

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