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13.08.2017

17:20 Uhr

Staatsanleihen

Wie Anleger beim Staatsbankrott dem Schuldenschnitt entgehen

Von: Martin Gerth

Premium  Klamme Staaten locken Anleger mit hohen Zinsen. Anleger gehen dabei ein hohes Risiko ein: Wenn die Länder nicht mehr zahlen, haben private Gläubiger vor Gericht schlechte Karten. Aber es gibt einen Trick.

Staatspleite: Laut Bundesgerichtshof muss Argentinien für seine Staatsanleihen gerade stehen. dpa

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Deutschland ist Niedrigzinsland. Viele Anlegern ist das zu wenig. Da kommt die neue griechische Anleihe mit 4,375 Prozent Coupon gerade recht. Vergessen scheint die schmerzhafte Umtauschaktion 2012, bei der Anleger auf mehr als die Hälfte ihrer Forderungen aus griechischen Staatsanleihen verzichten mussten.

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Paul Kazarian bezeichnet den griechischen Schuldenberg als Lüge des Jahrhunderts. Der exzentrische US-Investor ist einer der größten privaten Geldgeber des von Finanznot geplagten Landes.

Sollte Griechenland die neue Anleihe nicht bedienen können, wäre ein erneuter Schuldenschnitt unvermeidbar. Dann wären die Privatanleger dem Verhandlungsgeschick der professionellen Gläubiger ausgeliefert. Es sei denn, sie klagen selbst gegen den Emittenten, in diesem Fall den griechischen Staat. Schon beim Umtausch 2012 haben Privatanleger versucht, Griechenland vor Gericht zu verklagen – ohne Erfolg. So entschied der Bundesgerichtshof (BGH),...

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