WirtschaftsWoche

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12.11.2017

15:00 Uhr

Hohes Ross

Kunst muss nicht lieb sein. Aber teuer.

Von: Dieter Schnaas

Premium  Rechtzeitig vor den Herbstauktionen ein kleiner Kompass für Spekulanten und Liebhaber. Die Toplose – und die Schnäppchen.

Lieb und teuer - die Toplose und Schnäppchen der Herbstauktionen. dpa

Lieb und teuer - die Toplose und Schnäppchen der Herbstauktionen.

Der besondere Reiz der Kunstspekulation besteht nicht in der Hoffnung auf Wertzuwächse und hohe Renditen, sondern darin, dass ausgerechnet die größten Irrationalisten gegen den Totalverlust abgesichert sind. Es ist töricht, für eine bemalte Leinwand 100.000 Euro auszugeben. Aber es wäre lächerlich, sich darüber zu beklagen, wenn sie in zehn Jahren nur noch 40.000 Euro „wert“ ist. Kunst ist unschätzbar. Sie ist einem immer lieb – und teuer.

In den nächsten Wochen gibt es wieder reichlich Gelegenheit, ein paar Euro an Nachkriegskunst und Zeitgenössisches zu verschwenden. Unter den deutschen Auktionshäusern haben in diesem Herbst Lempertz, van Ham und Karl&Faber die größten...

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