WirtschaftsWoche

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12.09.2017

11:40 Uhr

Bundestag

Die Wahl der Staatslobbyisten

Von: Christian Ramthun, Cordula Tutt

Premium  Auch im künftigen Parlament werden kaum wirtschaftsfreundliche Unternehmer sitzen, dafür umso mehr Beamte – weil ihre Arbeitgeber dies aktiv fördern.

Eine Frau steckt einen Wahlbrief für die Bundestagswahl in einen Postkasten. dpa

Eine Frau steckt einen Wahlbrief für die Bundestagswahl in einen Postkasten.

Stefan Bellinger ist erfolgreicher Unternehmer, engagiert sich bei der Handelskammer, war sechs Jahre in der Bremer Bürgerschaft aktiv – doch eines will der Mittfünfziger gewiss nicht: in den Bundestag. Reiflich habe er hin und her überlegt, lange das Für und Wider erwogen – am Ende stand für ihn fest: „Da würde ich nicht glücklich.“

Warum? „Wegen der Art der Arbeit“, sagt Bellinger und spricht von seinen Erfahrungen an der politischen Basis. Bellinger fasst sie in der Formel „20/80“ zusammen: Die Arbeit sei zu maximal 20 Prozent effizient –die übrigen 80 Prozent verteilten sich aufs Palavern und Taktieren, auf Ringen um...

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