WirtschaftsWoche

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14.11.2017

06:00 Uhr

Denkfabrik

Ein neues Modell für den Arbeitsmarkt

Von: Karl Heinz Hausner/Christian Hohendanner

Premium  Wer befristete Arbeitsverträge reduzieren will, sollte sie nicht verbieten – sondern auf sie höhere Beiträge in der Arbeitslosenversicherung erheben.

Wartezimmer in der Agentur für Arbeit in Düsseldorf AP

Wartezimmer in der Agentur für Arbeit in Düsseldorf

Für die Gewerkschaften und viele Politiker ist es ein Ärgernis: Knapp 2,9 Millionen Beschäftigte in Deutschland haben nur einen befristeten Arbeitsvertrag, ergab 2016 eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Das entspricht einem Anteil an den Beschäftigten von etwa acht Prozent. Im ersten Halbjahr 2016 waren rund 43 Prozent aller neuen Jobs befristet. 2017 dürfte sich daran nicht viel geändert haben.

Ist das ökonomisch gut oder schlecht? Befristungen erleichtern Einstellungen, wenn der Bedarf an Arbeit im Betrieb zeitlich begrenzt oder aus wirtschaftlichen Gründen unsicher ist. Andererseits fungieren Befristungen oft als verlängerte Probezeit, wenn die Eignung der neu eingestellten Arbeitskräfte...

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