WirtschaftsWoche

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18.03.2017

12:00 Uhr

Martin Schulz

Wie ein offenes Buch

Von: Simon Book, Konrad Fischer, Max Haerder, Gregor Peter Schmitz

Premium  Martin Schulz ist gelernter Buchhändler und gilt als besessener Leser. Was erzählen seine Lieblingslektüren über den Mann, der Parteichef und Kanzler werden will? Annäherung an ein Leben – mit den Büchern eines Lebens.

 Martin-Schulz AP

Der neue Hoffnungsträger der Sozialdemokraten, Martin Schulz.

Prolog: Mit Mitterrand durch Deutschland

Wenn Martin Schulz in diesen Tagen durch das Land reist, den Jubel hört, die Verehrung spürt, die ihm entgegenschlägt, wenn er an diesem Sonntag auf einem SPD-Sonderparteitag auch offiziell zum Parteichef, zum neuen Hoffnungsträger der Sozialdemokraten gekürt wird, hat er als Reisegepäck ein Buch dabei, das vor allem eine Gebrauchsanweisung ist – sich nicht zu berauschen am Rausch der anderen, eine Fibel über die Gefahren der Macht und deren sehr dunkle Seite.

„Le dernier mort de Mitterrand“ heißt es, verfasst 2010 von einem „Le Monde“-Journalisten, nie auf Deutsch übersetzt. Der Einband zeigt einen Mann...

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