WirtschaftsWoche

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26.08.2016

16:00 Uhr

Künstliche Intelligenz

Jetzt seid doch mal einfach still

Von: Astrid Maier

PremiumKommentar  Elon Musk und Mark Zuckerberg streiten über die Auswirkungen von künstlicher Intelligenz. Dabei weiß keiner wirklich Bescheid.

Der Kopf eines Roboters. AP

Der Kopf eines Roboters.

Es vergeht kaum ein Monat, in dem Elon Musk nicht vor den Gefahren der Zukunftstechnologie künstliche Intelligenz warnt. Gerade hat der Tesla-Gründer sogar einen Brief an die Vereinten Nationen verschickt. Darin bittet er persönlich darum, den Bau „tödlich autonomer Waffen“ zu verhindern. Musk fürchtet sich vor Killerrobotern, die einen Weltkrieg anzetteln.

Natürlich landete das Schreiben im Internet. Seither teilen viele Menschen die Sorgen von Musk. Auch Starphysiker Stephen Hawking und Interneterfinder Tim Berners-Lee melden Bedenken an vor allzu smarten Robotern und völlig autonomer Software. Berners-Lee sagt sogar voraus, künstliche Intelligenz sei der größte technologische Fortschritt für die Menschheit – und ihr letzter.

Verwirrend für den Laien ist, dass fast genauso viele kluge Denker und Milliardäre die Techie-Welt bevölkern, die in künstlicher Intelligenz die ultimative Verheißung sehen. Im Lager der Optimisten: Facebook-Chef Mark Zuckerberg und Google-Gründer Larry Page. Zuckerberg lieferte sich mit Musk vor Kurzem sogar einen öffentlichen Streit dazu . „Sein Verständnis von künstlicher Intelligenz ist begrenzt“, ätzte Musk gegen Zuck. Nur wer hat recht?

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