WirtschaftsWoche

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09.08.2017

17:00 Uhr

Emotional Computing

Milliardenmarkt für die Vermessung der Gefühle

Von: Varinia Bernau

Premium  Vor 20 Jahren prophezeite eine Forscherin, Computer werden auch fühlen können. Nun könnte aus dieser Idee ein Milliardengeschäft werden.

Computer werden immer besser darin, Gefühle und Stimmungen von Menschen zu erfassen. Illustration: Mark Conlan

Computer werden immer besser darin, Gefühle und Stimmungen von Menschen zu erfassen. Die Wirtschaft sieht darin Chancen.

Jens-Uwe Garbas steht vor einem Computer und schneidet Grimassen. Kräuselt er die Augenbrauen, erscheint auf dem Bildschirm ein roter Balken hinter der Aufschrift „angry“. Zieht er die Mundwinkel nach oben, wird die Linie hinter „happy“ länger.

Die Software, der Garbas und seine Kollegen am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (ISS) in Erlangen seit mehr als fünf Jahren Emotionen beibringen, hat Langnese schon eingesetzt, um glücklichen Kunden ein Eis zu spendieren. Marktforscher messen mit ihr die Wirkung von Werbefilmen. Und Autobauer würden Fahrern damit ganz gern das Leben leichter machen. Etwa, indem sie ihnen nicht just in dem Moment, in dem sie...

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