WirtschaftsWoche

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30.08.2017

12:00 Uhr

Verdunklung auf Knopfdruck

Smarte Fenster könnten das Ende der Jalousien einleiten

Von: Jürgen Salz

Premium  Forscher und Konzerne wie Merck arbeiten am Fenster der Zukunft. Es braucht keine Jalousien und verdunkelt sich selbst. Doch es gibt einen Haken.

Um für Dunkelheit zu sorgen, braucht Walter Galinat weder Jalousien noch Rollläden. Der 61-Jährige drückt einen Knopf – schon wechselt die Fensterfront ihren Farbton, taucht den Konferenzraum ins Halbdunkel. Ganz schnell, ohne Ruckeln und Ziehen. Auch ein Schachbrettmuster aus hellen und dunklen Flächen kann Galinat auf Knopfdruck erzeugen. Eigentlich bräuchte er nicht einmal den Knopf: Über einen Lichtsensor, der die Sonneneinstrahlung misst, können die Fenster den Raum auch automatisch abdunkeln.

In den Glasscheiben steckt eine elektrisch leitende Schicht, nur wenige Mikrometer dick. Sie enthält Flüssigkristalle, die sich je nach Spannung anders ausrichten und die Scheiben so dunkler oder heller machen.

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