WirtschaftsWoche

MenüZurück
Wird geladen.

20.04.2017

08:23 Uhr

Onlinehändler

Windeln.de leidet unter Wachstumsschmerzen

Von: Henryk Hielscher

Premium  Der einst gefeierte Onlinehändler für Babyprodukte schwächelt beim Wachstum. Vor allem das Chinageschäft ist riskant.

Voll in die Hose: Windeln.de schwächelt. Getty Images

Voll in die Hose: Windeln.de schwächelt.

Konstantin Urban kennt die Nöte der windeln.de-Aktionäre – er ist selber einer. Exakt 1.745.862 Anteilsscheine nennt der Vorstand und Mitgründer des Online-Babyausstatters sein Eigen. Zum Börsenstart vor zwei Jahren brachte es sein Aktienpaket auf einen Börsenwert von mehr als 32 Millionen Euro. Heute wären Urbans Papiere noch rund 5,6 Millionen Euro wert.

Die Kursschmelze zeigt, wie es um die frühere E-Commerce-Hoffnung steht: Bei windeln.de herrscht Baby-Blues statt Börsenglück.

Seit dem Gang aufs Parkett jedenfalls leidet das Münchner Jungunternehmen unter hartnäckigen Gedeih- und Entwicklungsstörungen: 2016 wuchs windeln.de fast ausschließlich über Zukäufe, nicht aber aus eigener Kraft. Der operative Verlust stieg...

Direkt vom Startbildschirm zu Wiwo.de

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×