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Die Worte der Woche

"Der Despot vom Bosporus entzieht dem EU-Beitritt jegliche Grundlage"

  Die nukleare Aufrüstung in Nordkorea, das TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz sowie die Entwicklung der Türkei beherrschten diese Woche die Schlagzeilen. Die Zitate der Woche.

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Nikki Haley REUTERS

Quelle: REUTERS

„Er bettelt um Krieg. Die Geduld unseres Landes ist nicht grenzenlos“
Nikki Haley, amerikanische UN-Botschafterin, warnt den nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un eindringlich vor den Folgen einer weiteren nuklearen Aufrüstung, nachdem der Despot aus Pjöngjang die Erde mit einem Atomtest beben ließ. Die Welt hält den Atem an, denn US-Präsident Donald Trump hat sich bereits mit seiner Wut-und-Feuer-Drohung in eine Ecke manövriert, die praktisch nur noch Spielraum für militärisches Handeln zulässt. Der Diktator hat höchstwahrscheinlich eine Wasserstoffbombe, das ist zweifellos eine Gefahr. Ein vielleicht noch brisanteres, hochexplosives Gemisch ist aber die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten, der strategisches Denken oft durch Bauchgefühl ersetzt.

Lewis Hamilton REUTERS

Quelle: REUTERS

„Ich lebe jeden Tag, als sei er mein letzter“

Lewis Hamilton, britischer Formel-1-Pilot, hat sein eigenes Lebensmotto, nachdem er in jungen Jahren auf die harte Tour seine Kämpfermentalität eingebläut bekam. Sein Vater schickte ihn in den Boxring, obwohl er verprügelt wurde. Hart, aber fair hat ihn diese Lebenserfahrung gemacht. Den Zweikampf sucht er nach wie vor, nur ist er vom Ring auf die Rennstrecke gewechselt. Mit Erfolg: In Monza löste er in seinem Mercedes-Silberpfeil den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel in der Gesamtwertung an der Führungsspitze ab. Das sorgt für Spannung in den folgenden sieben Rennen. Zwischendurch reist der 32-Jährige um die Welt oder übt sich im Klavierspielen.

Peggy Whitson AP

Quelle: AP

„Ich freue mich besonders auf eine Toilette mit Spülung“

Peggy Whitson, US-Astronautin, hat nach 288 Tagen an Bord der internationalen ISS-Raumfähre wieder festen Boden unter den Füßen – und äußerte gleich nach ihrer Landung in der kasachischen Steppe einen ganz natürlichen Wunsch. Fast nebensächlich wurde da ihre Bilanz der Rekorde: Die 57-jährige promovierte Biochemikerin ist die älteste Astronautin in der Geschichte der Raumfahrt, die erste Frau, die das Kommando an Bord der ISS führte, und sie verbrachte in ihrer Karriere insgesamt 665 Tage im Weltall – mehr als jeder andere US-Astronaut.

Dietmar Bartsch dpa

Quelle: dpa

„Großkoalitionäres Therapiegespräch“

Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat der Linken, bringt das TV-Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz auf einen oppositionellen Nenner. Der Schlagabtausch zwischen den Koalitionspartnern war kein Duell, sondern mehr ein Duett mit wenig Kontroversen und viel Gemeinsamkeiten. Nach spannenden politischen Unterschieden mussten Zuschauer und Kritiker suchen. So präsentierte sich das bundesdeutsche Gipfeltreffen des Jahres eher als ein öffentlicher Koalitionsgipfel unter Regierungspartnern. Fazit: statt scharfer Klinge nur leichtes Florett.

Andreas Scheuer dpa

Quelle: dpa

„Der Despot vom Bosporus entzieht damit dem EU-Beitritt jegliche Grundlage“

Andreas Scheuer, CSU-Generalsekretär, treibt es die Zornesröte ins Gesicht, wenn er den Namen des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdoğan hört. Denn kaum eine Woche vergeht, ohne dass das bereits massiv angespannte deutsch-türkische Verhältnis
durch neue Provokationen seitens der Türkei belastet wird. Auch wenn die Frau mittlerweile wieder frei ist: Die Verhaftung eines deutschen Ehepaars am Flughafen von Antalya demonstriert, wie sich der türkische Staat vom deutschen und europäischen Rechtsverständnis immer weiter entfernt.

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