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Die Worte der Woche

„Der Diesel gehört zur Mobilität der Zukunft unbedingt dazu“

  Der Berliner Dieselgipfel und der sich immer weiter zuspitzende Nordkorea-Konflikt beherrschten diese Woche die Schlagzeilen. Die Zitate der Woche.

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Carla-Del-Ponte AP

Quelle: AP

„Ich bin frustriert, ich gebe auf.“

Carla Del Ponte, UNO-Sonderberichterstatterin, möchte keine Alibi- Ermittlerin gegen Kriegsverbrechen in Syrien sein. Die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag für die Kriegsverbrechen in Ex-Jugoslawien sowie für den Völkermord in Ruanda zieht sich nach fünf Jahren von einem noch schlimmeren Schlachtfeld zurück. Ihre Forderungen nach einem Sondertribunal wurden nicht erhört, und auch die ständigen Blockaden Chinas und Russlands haben die Schweizerin zu diesem Schritt veranlasst. Seit Ausbruch des Konflikts sind in Syrien mehr als 320.000 Menschen gestorben. Die Weltbank schätzt die Schäden an Infrastruktur und Wirtschaft auf 226 Milliarden Dollar (rund 198 Milliarden Euro).

Elke-Twesten dpa

Quelle: dpa

„Niederträchtig, zutiefst beleidigend und menschlich unanständig.“

Elke Twesten, frühere Grünen- Abgeordnete, geht nach ihrem Wechsel zur CDU-Fraktion mit scharfen Worten gegen ihre Kritiker vor. Die Vorwürfe, mit einem Egotrip die niedersächsische Landesregierung gestürzt zu haben, scheinen sie wenig zu beeindrucken. Ob sie sich allerdings mit ihren Lieblingsthemen wie „Deichsicherheit“ und „Wolf“ bei ihren zukünftigen Parteigenossen besser durchsetzen kann als bisher, bleibt fraglich. Schon bei den Grünen fand sie kaum Gehör.

Wang-Yi REUTERS

Quelle: REUTERS

„Nur Dialog und Verhandlung sind der richtige Weg, um die Frage der koreanischen Halbinsel anzugehen.“

Wang Yi, chinesischer Außenminister, befürchtet spätestens seit der Feuerrede von US-Präsident Donald Trump eine Eskalation im Streit um die nordkoreanischen Atom- und Raketenversuche. Dass es ohne Sanktionen nicht geht, den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un an den Tisch zu holen, weiß aber auch er. China stimmte jetzt den Strafmaßnahmen zu, mit denen dem Regime rund 843 Millionen Euro an Einnahmen aus Exporten entzogen werden sollen. Dafür bedankte sich sogar Donald Trump.

Harald-Krüger dpa

Quelle: dpa

„Der Diesel gehört zur Mobilität der Zukunft unbedingt dazu.“

Harald Krüger, BMW-Chef, kehrte vom Berliner Dieselgipfel nicht wie ein Geläuterter in die Münchner Vorstandsetage zurück. Im Gegenteil: Zusammen mit seinen Kollegen aus Wolfsburg, Stuttgart oder Ingolstadt trat er wie ein Triumphator auf. Kein Wunder, denn die Autoindustrie kam nahezu ungeschoren davon. Schuldzuweisungen werden entkräftet durch Versprechungen, den Selbstzünder besser zu machen. Nicht nur auf dem Papier, wie bisher, sondern wirklich.

Günther-Oettinger dpa

Quelle: dpa

„Die Briten werden auch nach dem Austritt 2019 noch für langfristige Programme zahlen müssen.“

Günther Oettinger, EU-Haushaltskommissar, lässt im Brexit-Gerangel nicht locker. Bis 2020 soll London für langfristige Programme, die vor dem EU-Austritt ausgehandelt wurden, weiter Geld nach Brüssel überweisen. Die britische Premierministerin Theresa May lehnt das kategorisch ab. Denn nach dem Neuwahlendebakel, muss sie ihr verlorenes Image als Hardliner erst einmal wieder zurückgewinnen.

Reinhold-Würth dpa

Quelle: dpa

„Es ärgert mich heute noch, wenn irgendwo die ganze Nacht grundlos eine Lampe brennt.“

Reinhold Würth, ehemaliger Geschäftsführer des Schraubenunternehmens Würth und Milliardär, ist ein sparsamer Mensch, der auch früher gerne mal den Motor abstellte, um 15 Pfennig an Benzin zu sparen. Das war einmal. Auf einer Kreuzfahrt mit seiner 85 Meter langen Luxusyacht „Vibrant Curiosity“ ankerte der 82-Jährige jüngst vor der Freiheitsstatue. Das brachte ihm den Ärger der Touristen ein, denen er die Sicht beim Fotografieren auf die steinerne Lady nahm.

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