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Die Worte der Woche

"Ich bin nicht nur clever, sondern ein Genie"

  Die Koalitionssondierungen zwischen CDU/CSU und SPD, die Sicherheitslücken bei Prozessoren und die Veröffentlichung des Enthüllungsbuches „Fire and Fury“ beherrschten diese Woche die Schlagzeilen.

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Lukas Podolski, Fußballprofi, hat nun auch die Lizenz zum Grillen dpa

Quelle: dpa

"Ideen entstehen bei mir einfach. Da gibt es keinen Businessplan oder so."

Lukas Podolski, Fußballprofi, hat nun auch die Lizenz zum Grillen. In Köln eröffnete er einen Dönerladen. Es ist sein drittes Geschäft neben einer Eisdiele und dem Brauhaus Zum Prinzen. Der Ausflug in die Dönerliga ergibt Sinn, hat er doch zwei Jahre lang beim türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul gespielt. Vielleicht ist es aber auch nur ein kleiner Beitrag zur Verbesserung der derzeit etwas unterkühlten deutsch-türkischen Beziehungen.

Kasper Rorsted, Adidas-Chef REUTERS

Quelle: REUTERS

"Ich warne vor moralischem Hochmut und einem vorschnellen Urteil!"

Kasper Rorsted, Adidas-Chef, wünscht sich einen Kurswechsel im Umgang Europas mit Russland und seinem Präsidenten Wladimir Putin. Schuld für die politische Eiszeit sei nicht Moskau allein. Zudem wären durch die Sanktionen auch viele Arbeitsplätze im Westen verloren gegangen. Rorsteds Appell gilt natürlich auch einem handfesten Eigeninteresse: Die Fußballweltmeisterschaft findet dieses Jahr in Russland statt, und der Sportartikelhersteller will dort mit breiter Brust auftreten.

Brian Krzanich, Intel-Chef REUTERS

Quelle: REUTERS

"Das ist kein Problem, das nicht behoben werden kann."

Brian Krzanich, Intel-Chef, spielt die schwerwiegenden Sicherheitslücken bei Prozessoren herunter. Meltdown (Kernschmelze) heißt bezeichnend eine der Sicherheitslücken, die neben Spectre (Geist) den Datenklau ermöglichen. Was den Fall besonders brisant macht: Diesmal liegen die Fehler nicht bei der Software, sondern im Herzstück des Computers. Vom GAU betroffen sind Milliarden Geräte, die seit 1995 mit diesen Prozessoren ausgerüstet wurden.

Donald Trump, US-Präsident AP

Quelle: AP

"Ich bin nicht nur clever, sondern ein Genie."

Donald Trump, US-Präsident, schäumt seit der Veröffentlichung des Enthüllungsbuches „Fire and Fury“. Darin hatte ihm Autor Michael Wolff die intellektuellen Fähigkeiten für das höchste Amt im Staat abgesprochen. Es kam, was kommen musste. Trump twitterte eine Selbstdiagnose und führte als Beweis seiner geistigen Eigenschaften an, dass er nicht nur ein erfolgreicher Geschäftsmann und Top-Fernsehstar sei, sondern es gleich im ersten Anlauf zum US-Präsidenten geschafft habe. Nur Boxlegende Muhammad Ali toppte bislang Trumps Ego. „I’m the greatest“, posaunte er. Im Vergleich zu Trump mag das allerdings stimmen.

Anja Piel, Grünen-Fraktionsvorsitzende in Niedersachsen dpa

Quelle: dpa

"Wir werden nicht bestehen, wenn wir uns mit Nabelschau und alten Flügelkonflikten beschäftigen."

Anja Piel, Grünen-Fraktionsvorsitzende in Niedersachsen, strebt den Parteivorsitz an, nachdem die bisherige Chefin Simone Peter auf eine Kandidatur verzichtete. Ihre Chancen auf eine Wiederwahl waren ohnehin bescheiden. Auch wenn die gelernte Industriekauffrau Piel Lagerkämpfe vermeiden will, ihre Kandidatur entspricht dem alten Muster der Grünen-Parteiaufstellung: Die Chefposten teilen sich Vertreter des linken und realpolitischen Flügels. Piel stammt vom linken Flügel.

Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD dpa

Quelle: dpa

"Wir alle sind uns der Verantwortung, die wir für die Zukunft Deutschlands und Europas gemeinsam tragen, bewusst."

Lars Klingbeil, Generalsekretär der SPD, versucht den Mangel an konkreten Ideen zum Auftakt der Berliner Koalitionssondierungen zwischen CDU/CSU und SPD mit üppiger Metaebene zu füllen.

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