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Die Worte der Woche

"Ivanka war immer großartig. Sie ist ein Champion"

  Die Ausschreitungen anlässlich des G20-Gipfels und die Gasturbinenaffäre bei Siemens bewegten diese Woche die Schlagzeilen. Die Zitate der Woche.

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Donald Trump küsst Ivanka Trump REUTERS

Quelle: REUTERS

„Sie war immer großartig. Ein Champion. Sie ist ein Champion.“

Donald Trump, US-Präsident, zeigt ein eher feudalistisches Amtsverständnis: Obwohl seine Tochter Ivanka nie gewählt wurde, ist sie auf allen Großereignissen der Weltpolitik dabei. Auf dem G20-Gipfel in Hamburg nahm sie sogar vorübergehend Platz am Verhandlungstisch der Staats- und Regierungschefs. Bereits im März, als Merkel in Washington erstmals auf Trump traf, saß das ehemalige Model mit am Tisch. Die nehmen die Auftritte bisher entspannt: Sie hoffen, wenn schon nicht beim gewählten Vater, dann bei der nicht gewählten Tochter auf Vernunft zu treffen.

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris AP

Quelle: AP

„Paris liebt Sie! Sie machen Paris magischer, kreativer, schöner.“

Anne Hidalgo, Bürgermeisterin von Paris, schwärmt und überreicht Modeschöpfer Karl Lagerfeld die Médaille Grand Vermeil, die höchste Auszeichnung der französischen Hauptstadt. Dabei war Lagerfeld vor einiger Zeit noch grantig auf Paris: Die Stadt habe ihren Glanz verloren. Die Zeiten, in denen es dort aussehe wie in einem alten französischen Film, seien vorbei. Die Stadt hat dem Modezar seine Kritik also nicht übel genommen. Und Lagerfeld selbst ist ja auch nachsichtig: Treu geblieben ist er der Seine Metropole seit Jahrzehnten.

Gerhard-Steiger BOSCH

Quelle: BOSCH

„Wir werden 2018 die ersten kleineren Flotten an Robo-Taxis in deutsche Städte bringen“

Gerhard Steiger, Bosch-Vorsitzender des Geschäftsbereichs Chassis Systems Control, macht beim autonomen Taxifahren mobil. In den USA erprobt der Fahrdienstvermittler Uber schon seit Längerem Roboterwagenfahrten. Dort hat vorerst aber der Richter auf dem Rücksitz Platz genommen. Die Google- Schwesterfirma Waymo wirft Uber vor, von ihr gestohlene Technologie einzusetzen.

Rüdiger-von-Fritsch dpa

Quelle: dpa

„Es gibt allen Grund, zu glauben, dass Siemens ernsthaft hinters Licht geführt wurde“

Rüdiger von Fritsch (links neben Sigmar Gabriel), deutscher Botschafter in Moskau, glaubt dem Konzern in der Gasturbinenaffäre. Mindestens zwei Turbinen sind seit 2014 auf der Krim aufgetaucht. Im Konzern will das aber keiner mitbekommen haben, es wäre ein Verstoß gegen das internationale Embargo. So lukrativ die Despoten dieser Welt als Kunden sein mögen, auch elf Jahre nach der Schmiergeldaffäre bleibt das für Siemens ein heikles Geschäft.

Ferdinand-Kirchhof REUTERS

Quelle: REUTERS

„Das Gesetz zur Tarifeinheit ist nach Maßgabe der Gründe mit dem Tarifgesetz vereinbar.“

Ferdinand Kirchhof, Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, will sagen: Die Klagen einiger Gewerkschaften gegen das Tarifeinheitsgesetz sind abgewiesen. Wenn Gewerkschaften und Unternehmen streiten, gilt ab jetzt am Schluss der Vertrag mit der mitgliedsstärksten Gewerkschaft. Ausnahmen müsse es geben, so Kirchhoff weiter, wie die aussehen, haben aber selbst Juristen nicht verstanden.

Angela-Merkel dpa

Quelle: dpa

„Wir werden prüfen, wie wir gemeinsam mit der Hansestadt Hamburg Opfern von Gewalt bei der Beseitigung der entstandenen Schäden helfen können.“

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, ist einer veritablen Fehleinschätzung unterlegen. Die CDU-Chefin hatte sich das schön ausgemalt: Wenige Wochen vor der Bundestagswahl brilliert sie als Gastgeber der Mächtigen dieser Welt. Doch dann erwies sich die Gruppe der Mächtigen als Treffen zwischen einer Reihe an europäischen Hoffnungsträgern und einer Hand voll dubioser Potentaten. Und dann zerstörten auch noch Gewaltexzesse die harmonische Inszenierung. Den Schaden der Bürger wird Merkel womöglich zu beheben helfen können, aber den politischen?

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