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Die Worte der Woche

"Kein Platz für Rassismus, weiße Vorherrschaft und Neonazis"

  Die Bundestagswahl im September und Trumps Stellungnahme zu den Ausschreitungen in Charlottesville (Virginia, USA) beherrschten diese Woche die Schlagzeilen. Die Zitate der Woche.

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Angela Merkel, Bundeskanzlerin dpa

Quelle: dpa

„Ich hätte beinahe vergessen zu sagen, dass die Wahl noch nicht entschieden ist“

Angela Merkel, Bundeskanzlerin (CDU), gibt sich nach ihrem Urlaub siegesgewiss. Warum auch nicht? Zurzeit liegt die Union in Umfragen mit knapp 40 Prozent deutlich vor der SPD. Wer soll Merkel an einer erneuten Thronbesteigung hindern? Bisher wettert die Kanzlerin jeden Angriff ihres Herausforderers Martin Schulz (SPD) ab – und straft den Konkurrenten ansonsten durch sture Nichtbeachtung. Eine Quote für Elektroautos sei vielleicht doch keine schlechte Idee, und ein bisschen Kritik an den Konzernen sei auch nötig, so plötzlich die vormalige Auto-Kanzlerin. Der Mehrzahl der Wähler ist’s offenbar nur ein Schulterzucken wert. Und so darf Merkel bis zur Bundestagswahl am 24. September nicht etwa 50 Wahlkampftermine wahrnehmen. Sondern 50 Mal Hof halten.

Thomas Oppermann, SPD-Fraktionsvorsitzender dpa

Quelle: dpa

„An einer militärischen Auseinandersetzung mit Nordkorea wird sich Deutschland unter keinen Umständen beteiligen“

Thomas Oppermann, SPD-Fraktionsvorsitzender, schießt gegen das kriegerische Getrommel des US-Präsidenten Donald Trump. Nicht mit „Feuer und Wut“, sondern nur mit diplomatischen Mitteln sei der Atomkonflikt zu lösen. Die Beistandspflicht der Nato und damit Deutschlands gelte laut Vertrag auch dann nicht, wenn Pjöngjang den US-Stützpunkt Guam im Pazifik angreifen würde, so Oppermann. Worte statt Waffen – wie es derzeit scheint, stellt auch Trump vorerst nur Erstere scharf.

Donald Trumps Tochter  Ivanka Trump dpa

Quelle: dpa

„In unserer Gesellschaft sollte es keinen Platz für Rassismus, weiße Vorherrschaft und Neonazis geben“

Ivanka Trump, Tochter des US-Präsidenten, verurteilt im Gegensatz zu ihrem Vater die schweren Unruhen und den Rassistenaufmarsch in Charlottesville (Virginia). Trump selbst hatte sich zunächst nicht eindeutig von den rechtsradikalen Ausschreitungen distanziert, dann doch, zuletzt wieder nicht. Die Prügeleien waren ausgebrochen, nachdem mehrere rechte Gruppen gegen den Abriss eines Denkmals des Südstaatengenerals Robert E. Lee demonstriert hatten. Lee war Oberbefehlshaber der Konföderierten-Armee im amerikanischen Bürgerkrieg. Trumps schwankendes Urteilsund sein fehlendes Orientierungsvermögen sind vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass die extreme Rechte zu seiner Wählerschaft gehört.

Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission dpa

Quelle: dpa

„Es wäre begrüßenswert, wenn sich Niedersachsen als Gesellschafter bei Volkswagen zurückziehen würde. Es gibt fast immer Interessenkonflikte“

Achim Wambach, Vorsitzender der Monopolkommission, sind die Kungeleien zwischen der niedersächsischen Landesregierung und dem VW-Konzern ein Dorn im Auge. Zumal um die Zukunft der krisengeschüttelten Wolfsburger derzeit hart gerungen wird. Gegen den Willen von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und seines Wirtschaftsministers Olaf Lies, beide Mitglied des Aufsichtsrats, läuft bei Volkswagen weiterhin gar nichts. Denn ein Fünftel der Aktien gehört dem Land Niedersachsen. Und über das sogenannte VW-Gesetz verfügt das Land zudem über eine Sperrminorität.

Usain Bolt, jamaikanischer Sprinter REUTERS

Quelle: REUTERS

„Muhammad Ali hat auch seinen letzten Kampf verloren“

Usain Bolt, jamaikanischer Sprinter, wollte das goldene Dutzend. Doch die Karriere des Wunderläufers endete sport-tragisch. Sturz statt Sieg, Krampf statt Gold beim Staffelfinale der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in London. Die Lichtgestalt der Leichtathletik lag am Boden und wurde dennoch enthusiastisch gefeiert. Die Ovationen im Stadion galten einem Mann, der acht olympische Goldmedaillen holte, fünf Weltrekorde aufstellte und unzählige Rennen gewann. Der Jahrhundertboxer Muhammad Ali „hat auch seinen letzten Kampf verloren“, sagte Bolt nach der WM, um sich genau da einzuordnen, wo er hingehört: an die Spitze der ewigen Sportgrößen. Bolt wird am 21. August 31 – und wird, wie Ali, „one of the greatest“ bleiben.

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