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Machtwechsel in NRW

Reaktionen zur Landtagswahl in NRW

  Nun ist es offiziell. Die SPD stürzt bei der Landtagswahl ab und fährt eines der schlechtesten Wahlergebnisse ein. Hannelore Kraft tritt zurück, während die Union ihren Sieg feiert. Reaktionen zu den Ergebnissen.

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CDUDie CDU feiert ihren Wahlerfolg mit großem Jubel.

CDU

Die CDU feiert ihren Wahlerfolg mit großem Jubel.

SPD  Ein weiteres Mal abgestraft. Lange Gesichter nach der Wahlschlappe bei der SPD. REUTERS

Quelle: REUTERS

SPD

Ein weiteres Mal abgestraft. Lange Gesichter nach der Wahlschlappe bei der SPD.

Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion (CDU)  "Das ist ein riesiger Erfolg für Armin Laschet, für die CDU und natürlich für Angela Merkel." dpa

Quelle: dpa

Michael Grosse-Brömer, Parlamentarischer Geschäftsführer der Unions-Fraktion (CDU)

"Das ist ein riesiger Erfolg für Armin Laschet, für die CDU und natürlich für Angela Merkel."

 

Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte (SPD)"Die Landesregierung ist abgelöst worden. Wir haben keines unserer Wahlziele erreicht. Eine schwere Niederlage, die wir nicht beschönigen können. Aber hier ist über die Landespolitik abgestimmt worden, nicht über die Bundespolitik." AP

Quelle: AP

Karl Lauterbach, Gesundheitsexperte (SPD)
"Die Landesregierung ist abgelöst worden. Wir haben keines unserer Wahlziele erreicht. Eine schwere Niederlage, die wir nicht beschönigen können. Aber hier ist über die Landespolitik abgestimmt worden, nicht über die Bundespolitik."


Ralf Stegner, SPD-Bundesvize (SPD)"Das ist eine wirklich herbe Niederlage, die tut uns ordentlich weh. Das ist, wenn das im Stammland der SPD passiert, ein Leberhaken für die Bundespartei. Der Boxer SPD hat einen Leberhaken bekommen, aber er steht noch und der Bundestagswahlkampf wird heißen: Angela Merkel oder Martin Schulz." dpa

Quelle: dpa

Ralf Stegner, SPD-Bundesvize (SPD)

"Das ist eine wirklich herbe Niederlage, die tut uns ordentlich weh. Das ist, wenn das im Stammland der SPD passiert, ein Leberhaken für die Bundespartei. Der Boxer SPD hat einen Leberhaken bekommen, aber er steht noch und der Bundestagswahlkampf wird heißen: Angela Merkel oder Martin Schulz."


Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister (CDU)"Ich bin begeistert, dass wir diese Aufholjagd hingelegt haben. Drei große Aufholjagden: im Saarland, in Schleswig-Holstein und jetzt in Nordrhein-Westfalen.""Es gab Rückenwind, aber es war eine Entscheidung über die Landespolitik.""Es war ein Scheitern von Rot-Grün im Land." dpa

Quelle: dpa

Hermann Gröhe, Bundesgesundheitsminister (CDU)

"Ich bin begeistert, dass wir diese Aufholjagd hingelegt haben. Drei große Aufholjagden: im Saarland, in Schleswig-Holstein und jetzt in Nordrhein-Westfalen."

"Es gab Rückenwind, aber es war eine Entscheidung über die Landespolitik."

"Es war ein Scheitern von Rot-Grün im Land."

Frauke Petry - AfD-BundesvorsitzendeDie AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich zufrieden über das Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen geäußert. „Wir wünschen uns für den Bundestagswahlkampf und für die Wahl am 24. September noch mehr, aber wir sind sehr zufrieden mit einem derartigen Ergebnis für dieses größte Bundesland“, sagte Petry am Sonntagabend in der ARD. Erste Hochrechnungen zeigten die AfD bei gut sieben Prozent. dpa

Quelle: dpa

Frauke Petry - AfD-Bundesvorsitzende

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat sich zufrieden über das Ergebnis ihrer Partei bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen geäußert. „Wir wünschen uns für den Bundestagswahlkampf und für die Wahl am 24. September noch mehr, aber wir sind sehr zufrieden mit einem derartigen Ergebnis für dieses größte Bundesland“, sagte Petry am Sonntagabend in der ARD. Erste Hochrechnungen zeigten die AfD bei gut sieben Prozent.

Katarina Barley - Generalsekretärin der Bundes-SPDDie SPD kann nach den Worten von Generalsekretärin Katarina Barley auch nach der Niederlage in Nordrhein-Westfalen auf einen Sieg bei der Bundestagswahl hoffen. "Das Potenzial ist da. Wir müssen es heben. Dafür haben wir noch vier Monate Zeit", sagte sie am Sonntag in der ARD. Die SPD habe in Umfragen auf Bundesebene ja schon auf Augenhöhe mit der Union gestanden. Die Niederlage im Stammland NRW sei aber ein ganz bitterer Tag für die SPD. "Dort zu verlieren ist besonders hart." Die wichtigsten Gründe dafür seien aber keine bundespolitischen gewesen. "Aber natürlich müssen wir auch hier schauen, ob wir das Thema Gerechtigkeit richtig rübergebracht haben." dpa

Quelle: dpa

Katarina Barley - Generalsekretärin der Bundes-SPD

Die SPD kann nach den Worten von Generalsekretärin Katarina Barley auch nach der Niederlage in Nordrhein-Westfalen auf einen Sieg bei der Bundestagswahl hoffen. "Das Potenzial ist da. Wir müssen es heben. Dafür haben wir noch vier Monate Zeit", sagte sie am Sonntag in der ARD. Die SPD habe in Umfragen auf Bundesebene ja schon auf Augenhöhe mit der Union gestanden. Die Niederlage im Stammland NRW sei aber ein ganz bitterer Tag für die SPD. "Dort zu verlieren ist besonders hart." Die wichtigsten Gründe dafür seien aber keine bundespolitischen gewesen. "Aber natürlich müssen wir auch hier schauen, ob wir das Thema Gerechtigkeit richtig rübergebracht haben."

Martin Schulz - SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat"Das ist ein schwerer Tag für die SPD und für mich selbst. Ich stamme aus dem Land, in dem wir eine krachende Wahlniederlage erlitten haben. Wir sind eine kampferprobte Partei und bis zur Bundestagswahl ist es noch ein langer Weg." dpa

Quelle: dpa

Martin Schulz - SPD-Vorsitzende und Kanzlerkandidat

"Das ist ein schwerer Tag für die SPD und für mich selbst. Ich stamme aus dem Land, in dem wir eine krachende Wahlniederlage erlitten haben. Wir sind eine kampferprobte Partei und bis zur Bundestagswahl ist es noch ein langer Weg."

Peter Tauber, Generalsekretär (CDU)Auf die Frage, ob SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach der Abwahl der SPD im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Herausforderer auf Augenhöhe bleibe, sagte Tauber: „Natürlich. Wir haben immer gesagt, es geht um die Auseinandersetzung, ob wir im Kanzleramt sitzen oder die Sozialdemokraten. Aber wir reden über unsere Politik, über unser Programm. Und die SPD muss selber sehen, wo sie bleibt.“ REUTERS

Quelle: REUTERS

Peter Tauber, Generalsekretär (CDU)

Auf die Frage, ob SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz nach der Abwahl der SPD im bevölkerungsreichsten Bundesland ein Herausforderer auf Augenhöhe bleibe, sagte Tauber: „Natürlich. Wir haben immer gesagt, es geht um die Auseinandersetzung, ob wir im Kanzleramt sitzen oder die Sozialdemokraten. Aber wir reden über unsere Politik, über unser Programm. Und die SPD muss selber sehen, wo sie bleibt.“

sensationelles, ein super Ergebnis“, sagte sie am Sonntagabend in der ARD. Die AfD habe ihren „Negativtrend“ der letzten Zeit „klar durchbrochen“. „Wir haben eine ganz klare Trendumkehr.“ dpa

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Alice Weidel (AfD)

Die AfD-Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl, Alice Weidel, hat sich hoch erfreut über das Abschneiden ihrer Partei in Nordrhein-Westfalen gezeigt: „Für mich ist es ein sensationelles, ein super Ergebnis“, sagte sie am Sonntagabend in der ARD. Die AfD habe ihren „Negativtrend“ der letzten Zeit „klar durchbrochen“. „Wir haben eine ganz klare Trendumkehr.“

"Ich habe immer gesagt, wir wollen mit allen Demokraten reden. dpa

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Armin Laschet, Spitzenkandidat (CDU)

"Ich habe immer gesagt, wir wollen mit allen Demokraten reden. Wir werden es so handhaben, mit allen Demokraten reden und sehen, wo es die größten Gemeinsamkeiten gibt."

"Die Entscheidungen, die getroffen worden sind, dafür übernehme ich persönlich die Verantwortung AP

Quelle: AP

Hannelore Kraft, NRW-Ministerpräsidentin

"Die Entscheidungen, die getroffen worden sind, dafür übernehme ich persönlich die Verantwortung und deshalb werde ich mit sofortiger Wirkung von meinem Amt als Landesvorsitzende der SPD und als stellvertretende Bundsvorsitzende zurücktreten, damit die NRW-SPD eine Chance auf einen Neuanfang hat."

„Die Themen der Grünen sind nicht abgewählt worden, sondern die Regierungspolitik ist abgewählt worden“, dpa

Quelle: dpa

Cem Özdemir, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen

„Die Themen der Grünen sind nicht abgewählt worden, sondern die Regierungspolitik ist abgewählt worden“, sagte Özdemir. Laut den Hochrechnungen büßten die Grünen in NRW rund fünf Punkte auf nur noch rund sechs Prozent ein. Dennoch meinte Özdemir: „Es gibt uns Grüne noch und wir sind immer noch ziemlich selbstbewusst.“

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