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Eurozone

Die letzten EU-Staaten ohne Euro

  19 der 28 EU-Staaten sind gleichzeitig Mitglied der Eurozone. Neun Staaten haben also noch eine eigene Währung. Wir stellen sie vor.

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Schweden hat sich vertraglich verpflichtet, den Euro einzuführen. AP

Quelle: AP

Schweden hat sich vertraglich verpflichtet, den Euro einzuführen. Dennoch ließ die Regierung in Stockholm 2003 eine Volksbefragung zum Beitritt der Euro-Zone durchführen. Da sich eine Mehrheit negativ entschied, wurde das Thema vorerst auf Eis gelegt.

Tschechien ist bereit für den Euro – rein wirtschaftlich Fotolia

Quelle: Fotolia

Tschechien ist bereit für den Euro – rein wirtschaftlich. Das war der Tenor bei einer Konferenz in Prag zur Einführung der europäischen Gemeinschaftswährung. Ob es auch den politischen Willen gibt, dazu kommen unterschiedliche Signale. Vor 2020 wird ein Beitritt zum Euroraum aber kein Thema sein.

Auch Dänemark hat das Recht, sich gegen die Euro-Einführung zu sperren. dpa Picture-Alliance

Quelle: dpa Picture-Alliance

Auch Dänemark hat das Recht, sich gegen die Euro-Einführung zu sperren. Im Jahr 2000 entschieden sich die Dänen in einer Volksabstimmung dagegen, die eigene Krone zugunsten der Gemeinschaftswährung aufzugeben. Dänemark gehört zum Europäischen Wechselkursmechanismus, der als „Vorzimmer“ zum Euro gilt.

Die Briten haben das vertraglich zugesicherte Recht, das Pfund zu behalten, auch wenn sie für den Euro qualifiziert wären. dpa

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Vereinigtes Königreich: Die Briten haben das vertraglich zugesicherte Recht, das Pfund zu behalten, auch wenn sie für den Euro qualifiziert wären. Sie gehören nicht zum Europäischen Wechselkursmechanismus, der als „Vorzimmer“ zum Euro gilt. Mit dem Votum für den Brexit ist eine Annäherung an den Euro-Raum wohl undenkbar.

Rumänien ist seit 2007 EU-Mitglied und beabsichtigt, den Euro einzuführen dpa

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Rumänien ist seit 2007 EU-Mitglied und beabsichtigt, den Euro einzuführen. Allerdings hat Rumänien Probleme, die Inflationsrate einzuhalten. Das geplante Euro-Einführungsdatum wurde daher mehrmals verschoben. Im Oktober 2015 erklärte die Rumänische Nationalbank einen Euro-Beitritt bis zum Jahr 2019 für unrealistisch.

Auch für Kroatien ist der Abschied von der Landeswährung Kuna kein Thema dpa

Quelle: dpa

Auch für Kroatien ist der Abschied von der Landeswährung Kuna kein Thema, zumal die Wirtschaft des jüngsten EU-Mitgliedslandes faktisch schon intensiv mit dem Euro arbeitet. So werden viele Preise auch in Euro angegeben. Notenbankchef Boris Vujcic hält einen Beitritt vor 2019 für unmöglich; die Öffentlichkeit ist gegen den Euro.

In Bulgarien ist der Euro derzeit kein Thema dpa

Quelle: dpa

In Bulgarien ist der Euro derzeit kein Thema. Rund zwei Drittel der Bulgaren wollen die heimische Währung Lew nicht durch den Euro ersetzen.

Ungarns rechts-konservative Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban strebt in absehbarer Zeit nicht an, den Forint durch den Euro zu ersetzen dpa

Quelle: dpa

Ungarns rechts-konservative Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orban strebt in absehbarer Zeit nicht an, den Forint durch den Euro zu ersetzen: „Wir sprechen da nicht vom nächsten Jahr, sondern vom nächsten Jahrzehnt oder den nächsten zwei oder drei Jahrzehnten.“ In der Bevölkerung ist eine knappe Mehrheit der Bevölkerung für die Einführung des Euro.

Polen will ein starker EU-Akteur sein. Doch dafür braucht das Land den Euro. dpa

Quelle: dpa

Polen will ein starker EU-Akteur sein. Doch dafür braucht das Land den Euro. Doch sowohl Präsident Andrzej Duda als auch Ministerpräsidentin Beata Szydlo (Foto) sind gegen die Einführung der Gemeinschaftswährung.

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