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Elektroautos

Wo die Reichweite am günstigsten ist

Quelle:Spotpress

  Es gibt durchaus Elektroautos mit enormer Reichweite. Man muss sie nur bezahlen können. Wer möglichst wenig Geld pro möglichem Fahrtkilometer investieren will, findet aber auch ein paar günstige Angebote.

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Tesla Model X Tesla

Quelle: Tesla

Tesla Model X: 196 Euro pro Kilometer

Teurer wird es nur noch bei dem Luxus-SUV von Tesla: Das Model X kommt auf 196 Euro pro Reichweiten-Kilometer.

VW e-Up: 168 Euro pro KilometerFür ein kleines Auto ist der Elektro-VW sehr teuer: Bei einem E-Up (160 Kilometer für 26.900 Euro) kosten 1.000 Meter 168 Euro.

VW e-Up: 168 Euro pro Kilometer

Für ein kleines Auto ist der Elektro-VW sehr teuer: Bei einem E-Up (160 Kilometer für 26.900 Euro) kosten 1.000 Meter 168 Euro.

Tesla Model S Tesla

Quelle: Tesla

Tesla Model S: 167 Euro pro Kilometer

Richtig teuer wird Reichweite bei Luxusmodellen. Tesla Model S und Model X kommen mit jeweils rund 600 Kilometern zwar extrem weit, kosten aber auch deutlich sechsstellige Preise. Die Limousine S kommt noch auf einen Faktor von 167 Euro.

Jaguar i-Pace Jaguar

Quelle: Jaguar

Jaguar i-Pace: ungefähr 160 Euro pro Kilometer

Jaguar hat noch keinen Preis für sein E-SUV genannt. Schätzungen zufolge werden die Briten rund 160 Euro für jeden Kilometer Akkuleistung verlangen.

Peugeot iOn Peugeot

Quelle: Peugeot

Peugeot iOn: 130 bis 150 Euro pro Kilometer

Das Kleinstwagen-Trio Mitsubishi Electric Vehicle, Peugeot iOn und Citroën C-Zero lässt sich den Kilometer Reichweite mit 130 bis 150 Euro bezahlen.

Smart Fortwo ED Daimler

Quelle: Daimler

Smart Fortwo ED: 140 Euro pro Kilometer

Wer glaubt, mit kleinen E-Autos automatisch günstiger zu fahren, irrt allerdings. Bei den Smart-Stromern Fortwo ED und Forfour ED sind es jeweils rund 140 Euro.

BMW i3 BMW

Quelle: BMW

BMW i3: 116 Euro pro Kilometer

Selbst der technisch ambitioniertere und daher teure BMW i3 (312 Kilometer für 36.150 Euro) ist relativ gesehen mit 116 Euro recht günstig.

Tesla Model 3 Tesla

Quelle: Tesla

Tesla Model 3: 87 Euro pro Kilometer

Auf einen recht ähnlichen Wert kommt Teslas Model 3 – Faktor 87. Zumindest auf dem Papier: Den während der Nissan bereits ordentlich ausgestattet ist und einige Fahrzeuge zum Grundpreis verkauft werden dürften, werden die Tesla-Kunden eher zu einer teureren Ausstattung greifen – und somit bei gleicher Reichweite mehr zahlen.

Nissan Leaf Nissan

Quelle: Nissan

Nissan Leaf: 85 Euro pro Kilometer

Nissan lässt sich beim neuen Leaf jeden Kilometer Reichweite mit 85 Euro bezahlen.

Opel Ampera-e Opel

Quelle: Opel

Opel Ampera-e: 83 Euro pro Kilometer

Andere reine E-Auto-Baureihen schneiden in der Preis-Reichweiten-Bilanz ähnlich gut ab: Der Opel Ampera-e kommt auf einen Faktor von 83 Euro pro Kilometer Reichweite.

Renault Zoë Renault

Quelle: Renault

Renault Zoë: 82 Euro pro Kilometer

Was Elektroautos teuer macht, ist ihre Reichweite. Diese hängt vor allem vom Akku, aber auch von Fahrzeuggewicht, -form und Motor ab. Passt alles gut zusammen, muss elektromobiles Langstreckenpotenzial nicht einmal teuer sein. Bei der Kosten-Nutzen-Rechnung liegt aktuell der Renault Zoë an der Spitze der Großserien-E-Mobile. 400 Kilometer kommt der Kleinwagen weit, das günstigste Modell gibt es ab 32.900 Euro. Macht einen Reichweitenpreis von 82 Euro pro Kilometer. Der kleine Franzose schafft es demnach am besten, Kosten und Akkugröße unter einen Hut zu bringen. In Sachen Reichweite liegt er diesseits von Tesla-Luxusmodellen im Spitzenfeld. Dadurch relativiert sich auch, dass der Preis für ein knapp vier Meter langes Auto mit 92 PS durchaus hoch ist.

Hyundai Nexo Hyundai

Quelle: Hyundai

Die zugegeben theoretische Auswertung zeigt: Batterien sind über die Jahre viel günstiger geworden – was das verhältnismäßig schlechte Abschneiden des E-Up, Smart ED und Peugeot iOn erklärt. Lagen die Akkupreise 2010 noch bei rund 600 Euro pro Kilowattstunde, waren es 2016 nur noch gut 225 Euro. Für 2020 rechnen Experten mit dem Unterbieten der 100-Euro-Marke. Sollte es so kommen, könnten Autos wie der Zoë und der Leaf bei gleicher Reichweite noch einmal 4.000 bis 5.000 Euro günstiger werden. Die Kosten pro Kilometer würden so auf Werte um 70 Euro sinken.

Ähnliche Kosten-Nutzen-Werte erreichen sonst nur Brennstoffzellenfahrzeuge. Der im Sommer startende Hyundai Nexo (im Bild) etwa kommt bei Anschaffungskosten von knapp 60.000 Euro auf eine Reichweite von rund 800 Kilometern, was einen Faktor von 75 ergibt. Allerdings sind Brennstoffzellenautos in noch stärkerem Maße als batterieelektrische Modelle reine Nischenfahrzeuge. Denn öffentliche Tankstellen gibt es in Deutschland so gut wie keine.

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