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Hologramme, Platooning, HCCI-Motoren

Zehn Ideen für das Auto der Zukunft

Von: Carina Kontio

  Was kann das Auto im kommenden Jahrzehnt? Tasten und Schalter könnten durch Gesten ersetzt werden, Sattelzüge autonom hintereinander herfahren. Zehn spannende Ideen im Überblick.

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1:-Geteilte Kosten dpa

Quelle: dpa

1: Geteilte Kosten

Beim Autosalon Paris präsentierte VW 2016 den „I.D.“, ein Konzeptauto mit rein elektrischem Antrieb. Da das Auto autonom fahrende E-Mobil wohl deutlich teurer sein wird als etwa ein Golf, wurde es von Anfang an für Sharing- und Mitfahr-Lösungen konzipiert.

Der Hintergrund: Da junge Neuwagenkäufer immer seltener werden, arbeiten mittlerweile alle großen Hersteller daran, sich zu Mobilitätsanbietern zu wandeln. Nutzen statt besitzen lautet das Motto. Der Hersteller vermietet immer öfter statt zu verkaufen.

2:-HCCI-Motoren obs

Quelle: obs

2: HCCI-Motoren

Der japanische Autobauer Mazda geht mit einem HCCI-Motor (Homogeneous Charge Compression Ignition) demnächst ganz eigene Wege und folgt nicht dem Hybrid- und Downsizingtrend. Im neuen Mazda 3 soll ab 2018 der erste serienreife selbstzündende Benziner vorgestellt werden, der eine Spritersparnis von bis zu 30 Prozent verspricht.

3:-Level-3-Autonomie dpa

Quelle: dpa

3: Level-3-Autonomie

Wie schön wäre es, bei einer Autofahrt die Hände auf die Beine legen zu können? 2020 bis 2021 sollen, so heißt es in einem Bericht des Magazins „Chip“, die ersten Fahrzeuge auf dem Markt sein, die den Fahrer streckenweise ganz aus der Verantwortung nehmen können. Beim autonomen Fahren gibt es, darauf hat sich die Industrie geeinigt, ein fünftstufiges System, mit dem die verschiedenen Arten des autonomen Fahrens klassifiziert werden. Bei Level 3 übernehmen die Systeme die Fahrt schon fast komplett, inklusive Überholmanöver und Ausweichen. Komplett fahrerlose Autos wären dann Level 5.

4:-Oberleitung für Laster dpa

Quelle: dpa

4: Oberleitung für Laster

Nach langer Vorplanung wird es konkret: Die Oberleitungs-Lkw kommen - zumindest auf zwei deutschen Autobahnen. In den Fahrzeugen ist ein Akku für 50 bis 80 Kilometer verbaut. Damit kann auch der Lastverkehr elektrifiziert werden.

5:-Platooning REUTERS

Quelle: REUTERS

5: Platooning

Beim Platooning können sich vernetzte Lastwagen elektronisch aneinanderkoppeln und mit minimalem Abstand hintereinander herfahren. Der Vorteil: das spart Energie, denn Luftwiderstand und Verbrauch sinken. Die miteinander verbundenen Fahrzeuge können außerdem autonom fahren - einzig ganz vorne im Lkw muss ein menschlicher Fahrer sitzen.

6:-Wohnung mit Autoanteil dpa

Quelle: dpa

6: Wohnung mit Autoanteil

Ein interessantes Modell für Megacitys: In Zukunft könnten die Betreiber von Wohnanlagen eine kleine Pkw-Flotte zur Verfügung stellen, die von den Mietern zu günstigen Konditionen genutzt werden kann.

7:-Extreme Leistung Screenshot

Quelle: Screenshot

7: Extreme Leistung

Der abgebildete Brusa-Motor ist ein so genannter Asynchronmotor, der mit hohen Drehzahlen arbeitet und so extreme Leistungsdichten erreicht. Er leistet maximal 220 Kilowatt (was etwa 300 PS entspricht) und ist so klein, dass problemlos ein Motor mit Untersetzung pro Rad verbaut werden kann.

8:-Car-Pooling dpa

Quelle: dpa

8: Car-Pooling

Eine Mitfahrgelegenheit per App buchen: Das könnte schon heute den Pendler-Verkehr in Ballungsräumen entschärfen. Die Abrechnung erfolgt automatisch, die App ruft einen passenden Fahrer mit dem selben Fahrziel herbei.

9:-Level-5-Autonomie dpa

Quelle: dpa

9: Level-5-Autonomie

Dass Autos auch völlig ohne Fahrer durch Innenstädte und Wohnstraßen rollen, könnte ab 2022 der Fall sein.

10:-Kino im Auto REUTERS

Quelle: REUTERS

10: Kino im Auto

Wo Autos autonom fahren, gewinnt das Thema Unterhaltung für die Fahrgäste an Bedeutung. BMWs Vorschlag: ein riesiger Screen für die Rücksitzbank. Als Leinwand hält dann die Frontscheibe her. Muss ja keiner mehr rausschauen können.

Das-Cockpit der Zukunft BMW

Quelle: BMW

Das Cockpit der Zukunft

Sowieso: Geht es nach BMW, haben Knöpfe und Tasten im Auto der Zukunft ausgedient. Stattdessen steuert der Fahrer alles über Hologramme, die frei in der Luft schweben (bisher noch als futuristisches Konzept). Ein weiterer Vorteil: Dank eines speziellen Geräuschvorhangs („Sound Curtain“) gibt es dann auch keinen Zoff mehr über die Musik im Auto – unabhängig voneinander können Fahrer und Beifahrer ihre Lieblingsmusik hören.

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