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Daimler, Nestlé, Siemens

Das sind Europas umsatzstärkste Unternehmen

Von: , lfu

  Autos und Energie – zwei Branchen dominieren Europa. Unter den umsatzstärksten Konzernen der alten Welt sind allein drei deutsche Autobauer. Auch ansonsten ist die Bundesrepublik mehrfach vertreten. Eine Übersicht.

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Platz 10: Siemens REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 10: Siemens

Der Technologiekonzern mit Sitz in Berlin und München rangiert mit 79,9 Milliarden Euro auf Platz 10 der umsatzstärksten Unternehmen in Europa. Für Siemens-Mitarbeiter gab es jüngst allerdings schlechte Nachrichten: Trotz Anhebung der Jahresprognose für 2017 und starker Zahlen im ersten Quartal plant Siemens eine „gezielte Effizienzverbesserungen in einzelnen Geschäften“ – was nichts anderes meint, als das über die nächsten Jahre 1700 Stellen im Konzern gestrichen werden. Weitere 1000 Jobs werden zu externen Dienstleistern oder innerhalb des Konzerns verlagert.

Quelle: EY Top 300 Europa – USA

Platz 9: Nestlé dpa

Quelle: dpa

Platz 9: Nestlé

Der Lebensmittelriese machte 2016 einen Umsatz von rund 82,4 Milliarden Euro, verfehlte sein Ziel eines organischen Wachstums von über fünf Prozent. Der Start ins Geschäftsjahr 2017 fiel eher durchwachsen aus – Nestlé bekommt den Trend zu frischen Zutaten und weg von Fertigprodukten zu spüren. Analysten hoffen nun, dass die Schweizer unter ihrem neuen Chef Mark Schneider zu alter Kraft zurückfindet. Zum Jahresbeginn kündigte Schneider Einsparungen an, um die Profitabilität zu steigern.

Platz 8: BMW REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 8: BMW

Der Münchener Premium-Autobauer kommt mit rund 94,2 Milliarden Euro Umsatz auf Platz acht. Mobilität der Zukunft hin oder her: BMW-Chef Harald Krüger setzt zunächst weiter auf Dieselmotoren. Noch gebe es keinen Einbruch in der Diesel-Nachfrage. 2017 will BMW 100.000 Elektroautos oder Plug-In-Hybride verkaufen. Im Vergleich: Tesla ist deutschlandweit im März mit 670 Neuzulassungen Marktführer bei Elektroautos – BMW mit 406 auf Platz zwei.

Platz 7: Fiat Chrysler REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 7: Fiat Chrysler

Fiat übernahm 2014 Chrysler, wodurch Fiat Chrysler entstand. 2016 belegte der italienisch-amerikanische Autobauer mit Sitz in Amsterdam mit rund 111 Milliarden Euro Umsatz Platz sieben. Der Konzern profitiert besonders durch den Absatzanteil teurer Autos wie den Geländewagen der Marke Jeep. Konzernchef Sergio Marchionne rechnet für 2017 mit 115 bis 120 Milliarden Euro.

Platz 6: Total dpa

Quelle: dpa

Platz 6: Total

Das französische Mineralölunternehmen verteidigt mit einem Umsatz von 115,6 Milliarden Euro seinen sechsten Platz im europäischen Ranking. Für Ölkonzerne weltweit bedeutete der Wiederanstieg des Ölpreises zuletzt das Ende einer dreijährigen Leidenszeit.

Platz 5: Glencore REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 5: Glencore

Des einen Leid, des anderen Freud: Wie andere Rohstoffhändler hat der schwankende Ölpreis auch Glencore satte Gewinne beschert. 2016 machten die Schweizer so einen Umsatz von 138,2 Milliarden Euro – und sorgten außerdem für 2017 vor: Ende des Jahres sicherte sich Glencore gemeinsam mit dem katarischen Staatsfonds für elf Milliarden Dollar einen 19,5-Prozent-Anteil am russischen Ölkonzern Rosneft. Für die Schweizer springen zudem die Vermarktungsrechte für 220.000 Barrel Öl heraus.

Platz 4: Daimler dpa

Quelle: dpa

Platz 4: Daimler

Der Stuttgarter Autobauer nimmt mit 153.3 Milliarden Euro Platz vier ein. Mercedes verzichtete in den USA jüngst auf einen Antrag für die Zulassung von Dieselmodellen für 2017. Auch drohen in den USA wegen angeblicher Manipulation von Abgaswerten noch Geldstrafen. Wie BMW will man sich aber auch bei Daimler nicht vollständig vom Diesel trennen.

Platz 3: BP REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 3: BP

Trotz eines Umsatzes von rund 165,4 Milliarden Euro – 2016 enttäuschte BP die Anleger noch. Das soll sich im laufenden Geschäftsjahr ändern: Die Briten kalkulieren für 2017 im Schnitt mit einer Ölpreisspanne zwischen 50 und 55 Dollar – und wollen acht neue Förderprojekte starten, so viele noch nie in einem Jahr.

Platz 2: Royal Dutch Shell REUTERS

Quelle: REUTERS

Platz 2: Royal Dutch Shell

Einem Ölkonzern gehört auch Platz zwei im Ranking. Und auch bei Royal Dutch Shell ist damit zu rechnen, dass Ende des laufenden Jahres noch ein besseres Ergebnis zu Buche steht als die 211,1 Milliarden Euro Umsatz in 2016 – immerhin noch ein Krisenjahr. Beim Gewinn konnten sich die Niederländer zum Jahresauftakt 2017 bereits deutlich steigen: Dank steigender Ölpreise stieg auch der Gewinn im ersten Quartal um satte 142 Prozent.

Platz 1: Volkswagen dpa

Quelle: dpa

Platz 1: Volkswagen

Während in den USA die Tech- und Gesundheitskonzerne dominieren, sind es in Europa nach wie vor die Automobil- und Energiekonzerne. Passend dazu verdrängt Volkswagen den Ölkonzern Shell von Platz eins. Trotz Dieselskandal stand 2016 in Wolfsburg ein Umsatz von rund 217,3 Milliarden Euro zu Buche.

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