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28.06.2017

08:11 Uhr

Nutzerzahlen

Facebook knackt Zwei-Milliarden-Marke

Von: dpa, rtr

  Facebook hat die Marke von zwei Milliarden aktiven Nutzern geknackt. Der Meilenstein sei am Dienstag erreicht worden, schrieb Facebook-Gründer Mark Zuckerberg.

Besucher bei der Facebook-Entwicklerkonferenz F8. AP

Besucher bei der Facebook-Entwicklerkonferenz F8.

Facebook hat die Schwelle von zwei Milliarden Nutzern pro Monat erreicht. Der Chef des US-Konzerns, Mark Zuckerberg, gab die Marke am Dienstag bekannt. Zum 31. März hatte das weltgrößte Internet-Netzwerk die Nutzerzahl noch auf 1,94 Milliarden beziffert, ein Anstieg von 17 Prozent zum Vorjahr. In Deutschland wird Facebook nach jüngsten Zahlen von 30 Millionen Nutzern mindestens einmal im Monat genutzt - und von 23 Millionen davon täglich.

Je mehr User aktiv sind, desto leichter kann das Unternehmen aus dem Silicon Valley Werbekunden anlocken. Im Oktober 2012 hatte Facebook die Marke von einer Milliarde Nutzern überschritten. Mit zwei Milliarden sind jetzt mehr als ein Viertel der Weltbevölkerung dort registriert. Das Unternehmen definiert User, wenn sie bei Facebook angemeldet sind und sich innerhalb der vergangenen 30 Tage eingeloggt haben. Kunden, die ausschließlich bei den Töchter-Diensten Instagram und WhatsApp aktiv sind, werden nicht mitgezählt.

Facebook ist mit zwei Milliarden Nutzern konkurrenzlos. Der Kurznachrichtendienst Twitter bezifferte seine Userbasis zuletzt auf 328 Millionen, der Messaging-Anbieter Snapchat hatte Ende des ersten Quartals 166 Millionen tägliche Nutzer. Die Tencent-Tochter WeChat, die vor allem in China beliebt ist, hatte nach eigenen Angaben im Mai 938 Millionen aktive Nutzer im Monat.

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Das weltweite Wachstum von Facebook wird dadurch eingeschränkt, dass Milliarden Menschen noch keinen Zugang zum Internet haben. Das Online-Netzwerk will sie auch mit der Initiative Internet.org für günstige oder kostenlose Internet-Anschlüsse ins Netz holen. Facebook trifft dabei aber auf Gegenwind von Regierungen und Skepsis von Netzbetreibern.

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