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Die Worte der Woche

"Wir wollen die Kiste rocken"

  Die Verhandlungen über eine neue Große Koalition, die Ticketpreise der Lufthansa und die Debatte um die neuen gravierenden Mängel am BER beherrschten diese Woche die Schlagzeilen. Die Zitate der Woche.

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„Ich kann nur offen, dass dieser Crashkurs jetzt nicht fortgeführt wird“Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sieht die Koalitionsgespräche mit der Union gefährdet, obwohl sie noch gar nicht richtig begonnen haben. Auslöser ist Agrarminister Christian Schmidt (CSU). Im Alleingang stimmte er in Brüssel für eine weitere Zulassung des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat – und das gegen den ausdrücklichen Willen der SPD und ihrer Umweltministerin Barbara Hendricks. Die Stimmung ist vergiftet, auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrem Minister einen Rüffel erteilt hat. Es liegt nun an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, eine Eskalation zu vermeiden und die Parteien zur Räson zu rufen. REUTERS

Quelle: REUTERS

„Ich kann nur offen, dass dieser Crashkurs jetzt nicht fortgeführt wird“

Andrea Nahles, Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sieht die Koalitionsgespräche mit der Union gefährdet, obwohl sie noch gar nicht richtig begonnen haben. Auslöser ist Agrarminister Christian Schmidt (CSU). Im Alleingang stimmte er in Brüssel für eine weitere Zulassung des umstrittenen Unkrautgifts Glyphosat – und das gegen den ausdrücklichen Willen der SPD und ihrer Umweltministerin Barbara Hendricks. Die Stimmung ist vergiftet, auch wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel ihrem Minister einen Rüffel erteilt hat. Es liegt nun an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, eine Eskalation zu vermeiden und die Parteien zur Räson zu rufen.

„Was kolportiert wird über angebliche Preissteigerungen, ist nachweisbar nicht zutreffend“Harry Hohmeister, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Lufthansa, tut sich schwer, den Höhenflug der Lufthansa-Ticketpreise nach der Air-Berlin-Pleite zu erklären. Nun hat sich auch noch das Bundeskartellamt eingeschaltet, denn auf manchen Strecken sind die Preise im Schnitt um 30 Prozent gestiegen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat bereits 1000 neue innerdeutsche Flüge pro Monat angekündigt. Kommen die, dürften die Preise wieder fallen – oder sich zumindest stabilisieren. dpa

Quelle: dpa

„Was kolportiert wird über angebliche Preissteigerungen, ist nachweisbar nicht zutreffend“

Harry Hohmeister, Vorstandsmitglied bei der Deutschen Lufthansa, tut sich schwer, den Höhenflug der Lufthansa-Ticketpreise nach der Air-Berlin-Pleite zu erklären. Nun hat sich auch noch das Bundeskartellamt eingeschaltet, denn auf manchen Strecken sind die Preise im Schnitt um 30 Prozent gestiegen. Lufthansa-Chef Carsten Spohr hat bereits 1000 neue innerdeutsche Flüge pro Monat angekündigt. Kommen die, dürften die Preise wieder fallen – oder sich zumindest stabilisieren.

„Die Sozialpolitik dominiert die Wirtschaftspolitik“Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), glaubt nach dem Schiffbruch der Jamaika- Verhandlungen an eine große Koalition. Er befürchtet aber, dass die Industrie dabei zu kurz kommt. Schon 2013 hatte sich gezeigt, das die Farbe Rot im vorgelegten Regierungsprogramm stärker hervortrat als das Schwarz der CDU/CSU. Sollte sich dieses Farbenspiel auch bei den anstehenden Sondierungsgesprächen durchsetzen, dann gäbe es nach Hüthers Ansicht künftig keine nachhaltige Strategie er Wachstumsvorsorge mehr. dpa

Quelle: dpa

„Die Sozialpolitik dominiert die Wirtschaftspolitik“

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), glaubt nach dem Schiffbruch der Jamaika- Verhandlungen an eine große Koalition. Er befürchtet aber, dass die Industrie dabei zu kurz kommt. Schon 2013 hatte sich gezeigt, das die Farbe Rot im vorgelegten Regierungsprogramm stärker hervortrat als das Schwarz der CDU/CSU. Sollte sich dieses Farbenspiel auch bei den anstehenden Sondierungsgesprächen durchsetzen, dann gäbe es nach Hüthers Ansicht künftig keine nachhaltige Strategie er Wachstumsvorsorge mehr.

„Wir wollen die Kiste rocken“Rainer Bretschneider, BER-Chefaufseher, ist Kummer gewohnt. Bei Fragen nach der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens, würde er am liebsten in die Luft gehen. Das möchten auch gern die Airlines. Doch seit 2011 wurde der Startschuss bisher sechs Mal wegen Baufehlern verschoben. Jetzt wurde erneut der Brand- und Lärmschutz bemängelt. Am 7. 12. wird ein neuer Termin verkündet. 5,4 Milliarden Euro hat der Flughafen bislang verschlungen, und mit jedem weiteren Tag werden 1,3 Millionen Euro in den Sand gesetzt. dpa

Quelle: dpa

„Wir wollen die Kiste rocken“

Rainer Bretschneider, BER-Chefaufseher, ist Kummer gewohnt. Bei Fragen nach der Eröffnung des neuen Berliner Flughafens, würde er am liebsten in die Luft gehen. Das möchten auch gern die Airlines. Doch seit 2011 wurde der Startschuss bisher sechs Mal wegen Baufehlern verschoben. Jetzt wurde erneut der Brand- und Lärmschutz bemängelt. Am 7. 12. wird ein neuer Termin verkündet. 5,4 Milliarden Euro hat der Flughafen bislang verschlungen, und mit jedem weiteren Tag werden 1,3 Millionen Euro in den Sand gesetzt.

„Ohne eine ausreichende Versorgung wird es keine Zukunftstechnologien made in Germany geben“Matthias Wachter, Rohstoffexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, sieht den Standort Deutschland gefährdet. Seltene Rohstoffe wie Kobalt, Lithium oder Mangan müssen importiert werden – wichtige Metalle für den Bau von Batterien für Elektroautos. Zum Risikofaktor Nummer eins wird dabei die politische Instabilität in afrikanischen Erzeugerländern. Aber auch der Rohstoffhunger Chinas macht die Sache für die Industrie nicht einfacher. Presse

Quelle: Presse

„Ohne eine ausreichende Versorgung wird es keine Zukunftstechnologien made in Germany geben“

Matthias Wachter, Rohstoffexperte beim Bundesverband der Deutschen Industrie, sieht den Standort Deutschland gefährdet. Seltene Rohstoffe wie Kobalt, Lithium oder Mangan müssen importiert werden – wichtige Metalle für den Bau von Batterien für Elektroautos. Zum Risikofaktor Nummer eins wird dabei die politische Instabilität in afrikanischen Erzeugerländern. Aber auch der Rohstoffhunger Chinas macht die Sache für die Industrie nicht einfacher.

„Frauen und Männer sollten überall auf der Welt die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit bekommen“Demi-Leigh Nel-Peters, neue Miss Universe, überzeugte die Jury mit Schönheit und dem Statement zur Gleichberechtigung. Nicht neu, aber erstmals in diesem Umfeld gesagt. Neu indes – auch Frauen aus Kambodscha, Laos und Nepal nahmen teil. Die Krone erhielt aber die 22-Jährige aus Südafrika, die vor Kurzem ihr Studium in Business Management abgeschlossen hat. REUTERS

Quelle: REUTERS

„Frauen und Männer sollten überall auf der Welt die gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit bekommen“

Demi-Leigh Nel-Peters, neue Miss Universe, überzeugte die Jury mit Schönheit und dem Statement zur Gleichberechtigung. Nicht neu, aber erstmals in diesem Umfeld gesagt. Neu indes – auch Frauen aus Kambodscha, Laos und Nepal nahmen teil. Die Krone erhielt aber die 22-Jährige aus Südafrika, die vor Kurzem ihr Studium in Business Management abgeschlossen hat.

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