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Tui, Hapag Lloyd, Aida

Wie Kreuzfahrtschiffe beim Abgastest des Nabu abschneiden

Quelle:Handelsblatt Online

  Für viele Hafenstädte sind sie ein größeres Umwelt-Problem als Dieselautos: Kreuzfahrtschiffe. Die Naturschutzorganisation Nabu hat die Riesen-Pötte einem Abgastest unterzogen. Welche Reederei wie abschneidet.

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Weil Kreuzfahrtschiffe mit Diesel – und häufig auch mit Schweröl betrieben werden, gelten sie als umweltschädlich. dpa

Quelle: dpa

Weil Kreuzfahrtschiffe mit Diesel – und häufig auch mit Schweröl betrieben werden, gelten sie als umweltschädlich. Organisationen wie der Naturschutzbund (Nabu) machen mobil. Die Umweltschützer haben die Abgasbelastung von 63 Kreuzfahrtschiffen untersucht und daraus ein Ranking erstellt. Punkte gab es für Schiffe, bei denen die Abgasreinigung über gesetzlich vorgeschriebene Maßnahmen hinausgingen. Am Besten schnitten die deutschen Reedereien Tui, Hapag Lloyd und Aida ab. Doch die Naturschützer schränken ein: „Auch in der siebten Auflage des Kreuzfahrtrankings ist weiterhin kein einziges Kreuzfahrtschiff in Europa aus Umweltsicht uneingeschränkt empfehlenswert“.

Platz 5 und Folgende: Cunard und Co.Auf den hinteren Rängen des Nabu-Rankings landen all jene Schiffe, für die die Reedereien aus Sicht der Umweltschutzorganisation keine Anstrengungen unternehmen, den Stickoxid-Ausstoß der Flotte zu reduzieren. Dazu zählen neben den Schiffen der Großreedereien Royal Carribean, MSC und Costa auch Cunards Flaggschiff – die Queen Mary 2. dpa

Quelle: dpa

Platz 5 und Folgende: Cunard und Co.

Auf den hinteren Rängen des Nabu-Rankings landen all jene Schiffe, für die die Reedereien aus Sicht der Umweltschutzorganisation keine Anstrengungen unternehmen, den Stickoxid-Ausstoß der Flotte zu reduzieren. Dazu zählen neben den Schiffen der Großreedereien Royal Carribean, MSC und Costa auch Cunards Flaggschiff – die Queen Mary 2.

Die Aida Vita und vergleichbare Schiffe teilen sich mit dutzenden anderen Kreuzfahrern die hintersten Ränge. dpa

Quelle: dpa

Platz 4: Die älteren Schiffe der Aida-Flotte

Auch die älteren Schiffe von Aida fallen bei den Untersuchungen des Nabu durch: Die Aida Vita und vergleichbare Schiffe teilen sich mit dutzenden anderen Kreuzfahrern die hintersten Ränge.

Der Nabu sieht Hapag-Lloyd-Schiffe „Bremen“, „Hanseatic“, „Europa“ auf Platz drei obs

Quelle: obs

Platz 3: Hapag-Lloyd „Bremen“, „Hanseatic“, „Europa“

Der Nabu sieht diese Schiffe des Hamburger Reeders auf Platz drei: Die ab 1990 gebauten Schiffe gingen wenigstens minimal über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinaus, urteilt die Naturschutzorganisation.

Bei der Aida Perla und ihren Schwesterschiffen Prima und Sol reduzieren Stickoxidfilter die Umweltbelastung. obs

Quelle: obs

Platz 2: Aida Perla

Bei der Aida Perla und ihren Schwesterschiffen Prima und Sol reduzieren Stickoxidfilter die Umweltbelastung. Allerdings teilte Aida mit, die Katalysatoren nur dort angeschaltet, wo dies zugelassen sei. Der Nabu meint, bei allen bisherigen Messungen sei die Anlage abgeschaltet gewesen und stuft Aida daher zurück. Besser sollen Flüssiggas-Schiffe sein, die ab 2018 fahren.

Die jüngeren Schiffe der „Mein Schiff“-Flotte von Tui stehen besser da: Die Mein Schiff 3, 4, 5 und 6, liegen auf dem ersten Platz des Nabu-Rankings. dpa

Quelle: dpa

Platz 1: Tui „Mein Schiff 3“

Besser stehen die jüngeren Schiffe der „Mein Schiff“-Flotte von Tui da: Die Mein Schiff 3, 4, 5 und 6, liegen auf dem ersten Platz des Nabu-Rankings. Die 2014 bis 2017 gebauten Freizeit-Schiffe für jeweils 2500 Passagiere verfügen über Stickoxid-Katalysatoren, welche auch nicht abgeschaltet werden. Den ersten Platz müssen sie sich jedoch teilen, mit der...

Die „MS Europa 2“ von Hapag Lloyd steht an der Spitze. obs

Quelle: obs

Platz 1: Hapag-Lloyds „MS Europa 2“

...„MS Europa 2“ von Hapag Lloyd. Das 2013 gebaute Schiffgehört mit 500 Passagieren zu den kleineren Kreuzfahrtschiffen. Auch dort werden Stickoxid-Katalysatoren eingesetzt. Allerdings berücksichtigten die Umweltschützer noch nicht, dass die Europa 2 mittlerweile im Hafen an Landstromanlagen angeschlossen werden kann. Dafür gab es zumindest am Terminal Hamburg-Altona erste Probeläufe. Mit Landstrom-Anschluss ist das Schiff im Hafen nicht auf die schmutzigen Dieselmaschinen an Bord angewiesen – damit hätte sich die Europa 2 den ersten Platz nicht mit der Konkurrenz von Tui teilen müssen.

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